USA erkennen neue kirgisische Führung an

publiziert: Sonntag, 11. Apr 2010 / 16:52 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 11. Apr 2010 / 18:12 Uhr

Region Dschalalabad/Bischkek - Nach dem Volksaufstand in der zentralasiatischen Republik Kirgistan mit über 80 Toten und mehr als 1600 Verletzten haben jetzt auch die USA die neue Führung anerkannt. «Wir arbeiten mit der Übergangsregierung zusammen», teilte US-Botschafterin Tatiana Gfoeller in Bischkek mit.

US-Aussenministerin Hillary Clinton vereinbart telefonisch humanitäre Hilfslieferungen.
(Im Archivbild)
US-Aussenministerin Hillary Clinton vereinbart telefonisch humanitäre Hilfslieferungen. (Im Archivbild)
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Die designierte Regierungschefin Rosa Otunbajewa und US-Aussenministerin Hillary Clinton hätten telefonisch auch humanitäre Hilfslieferungen vereinbart.

Der gestürzte autoritäre Präsident Kurmanbek Bakijew hält sich weiter im Süden des Landes auf. Der 60-Jährige gilt als international isoliert.

Mehr als 500 Verletzte des Volksaufstandes der vergangenen Tage wurden noch in Spitälern behandelt. Die Zahl der Toten stieg auf 81. Viele Menschen waren bei den blutigen Ausschreitungen so schwer verletzt worden, dass Lebensgefahr bestand.

Völlig verarmte Ex-Sowjetrepublik

In der völlig verarmten Ex-Sowjetrepublik sind viele Menschen auf dringende Hilfe angewiesen. Plünderungen, Brandschatzungen sowie Gewaltexzesse hatten seit vergangenen Dienstag zu grossen Zerstörungen in zahlreichen Orten besonders im Norden des Landes geführt.

Die Lage stabilisierte sich am Wochenende weiter, nachdem internationale Organisationen wie die UNO und die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) Beobachter in das Land an der Grenze zu China geschickt hatten.

Die Staatstrauer in Kirgistan dauerte an, mehr als 10'000 Menschen verabschiedeten sich von den «Helden des Volksaufstandes».

US-Botschafterin Gfoeller teilte auf der Internetseite ihrer Behörde mit, dass Washington das kirgisische Volk auf dem Weg in die Demokratie politisch und wirtschaftlich unterstützen wolle. Dazu seien Treffen mit der neuen Führung geplant.

Über die US-Luftwaffenbasis in Manas bei Bischkek habe Washington unter anderem auch Medikamente für die Verletzten des Aufstandes übergeben.

(zel/sda)

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