USA sehen Lücken in Irak-Waffendossier
publiziert: Freitag, 13. Dez 2002 / 18:59 Uhr / aktualisiert: Freitag, 13. Dez 2002 / 19:43 Uhr

Washington - Das irakische Waffendossier enthält nach einer vorläufigen Analyse von US-Geheimdienstexperten grosse Lücken. Das berichteten US-Medien unter Berufung auf Washingtoner Regierungskreise und UNO-Quellen.

Der Bericht gibt keine Antwort darauf, warum der Irak Uran in Afrika zu kaufen versucht hatte.
Der Bericht gibt keine Antwort darauf, warum der Irak Uran in Afrika zu kaufen versucht hatte.
So fehlten Angaben über bestimmte chemische und biologische Stoffe. Auch die Erklärungen zum Atomprogramm liessen viele Fragen offen. Zum Beispiel gebe es keine Antwort darauf, warum Irak in vergangenen Jahren versucht habe, Uran in Afrika zu kaufen.

Es ist bemerkenswert, wie wenig Neues das Dossier enthält, zitierte die New York Times einen US-Regierungsbeamten. Der Sender CNN berichtete, das Weisse Haus sei der Auffassung, dass die irakische Erklärung weit, weit, weit entfernt von dem ist, was Bagdad hätte offen legen müssen.

Der Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Mohammed El Baradei, sagte in Wien, der irakische Waffenbericht enthalte im Teil zum Atomprogramm offenbar bislang unbekanntes Material. Am kommenden Dienstag wolle er dem Sicherheitsrat erste Ergebnisse der Auswertung vorlegen.

UNO-Chefinspektor Hans Blix lässt eine zensierte Arbeitskopie des 12 000 Seiten umfassenden irakischen Dossiers anfertigen. Bei der Version sollen vor allem die Angaben zur Produktion von Atomwaffen entfernt werden. Am Montag soll sie den zehn nicht-ständigen Mitgliedern des Sicherheitsrates vorgelegt werden.

Blix fürchtet, dass das Material nach Vorlage an alle Sicherheitsratsmitglieder an die Öffentlichkeit gelangen und ohne entsprechende Kürzungen zur Weiterverbreitung von Massenvernichtungswaffen missbraucht werden könnte.

In Grossbritannien wollen am Wochenende die bisher zerstrittenen irakischen Oppositionsgruppen gemeinsam die Weichen für die Zukunft stellen. Dazu trafen sich in London rund 300 Vertreter von mehr als 50 Gruppierungen.

(bsk/sda)

.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Über 500 Menschen waren an der Übung beteiligt.
Über 500 Menschen waren an der Übung beteiligt.
Übung mit 500 Helfern  Mit einem simulierten Attentat im Stade de France ist am Dienstag ein Worst-Case-Szenario für die EM in Frankreich durchgespielt worden. mehr lesen 
Keine unabhängigen Informationen  Beirut - Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat ihre Offensive im Norden Syriens am Dienstag fortgesetzt. ... mehr lesen   1
Idlib wurde mindestens sieben Mal aus der Luft angegriffen.
Der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck nahm an der Gedenkfeier teil.
Erster Weltkrieg  Hamburg - Zum 100. Jahrestag der Skagerrak-Schlacht haben ... mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    belustigend peinlich Das kommt schon fast in die Nähe der Verwechslung von Oekonomie mit ... Mi, 28.12.16 01:21
  • Unwichtiger aus Zürich 11
    Grammatik? Wie kann Stoltenberg denn Heute schon wissen, welche Entscheidungen am ... Sa, 22.10.16 10:59
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Der phallophile Blick eines cerebrophoben Schäfleins! Frau Stämpfli schrieb am Ende ... Mo, 26.09.16 17:32
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    phallophobe Geschichtsrückblicke "Und die grösste Denkerin des 21. Jahrhunderts? Verdient ihr Geld mit ... Sa, 13.08.16 17:48
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Alle Demonstranten gefilmt. Der Erdogan lässt doch keine Domo gegen sich zu! Die ... Di, 21.06.16 16:42
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Konzernrecht? Konzernpfusch! Was ist denn das? Konzerne werden vorwiegend von Vollidioten geführt. ... Fr, 10.06.16 17:49
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) kommt immer mehr unter Druck. Davon sind inzwischen auch ... Do, 02.06.16 19:22
Jonathan Mann moderiert auf CNN International immer samstags, um 20.00 Uhr, die US- Politsendung Political Mann.
CNN-News Was würde «Präsident Trump» tatsächlich bedeuten? Noch ist absolut nichts sicher, doch es ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Fr Sa
Zürich 1°C 3°C wolkig, wenig Schneeleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich wolkig, wenig Schnee
Basel 2°C 4°C Schneeregenschauerleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich wechselnd bewölkt
St. Gallen 0°C 1°C bedeckt, etwas Schneeleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt bedeckt, etwas Schnee
Bern 1°C 3°C bedeckt, etwas Schneeleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich recht sonnig
Luzern 2°C 3°C bedeckt, etwas Schneeleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich wolkig, wenig Schnee
Genf 1°C 4°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
Lugano 2°C 12°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten