USA und Grossbritannien wollen Suu Kyis Freilassung
publiziert: Samstag, 19. Jun 2010 / 08:29 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 11. Nov 2010 / 12:00 Uhr

Washington/London - Zum 65. Geburtstag der unter Hausarrest stehenden Oppositionsführerin Birmas haben Washington und London die Freilassung von Aung San Suu Kyi gefordert. In Washington gratulierte US-Präsident Barack Obama der Friedensnobelpreisträgerin zum Geburtstag.

Suu Kyi verbrachte 15 der vergangenen 20 Jahre unter Hausarrest oder im Gefängnis.
Suu Kyi verbrachte 15 der vergangenen 20 Jahre unter Hausarrest oder im Gefängnis.
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Dabei forderte er von der in dem südostasiatischen Land herrschenden Militärjunta die sofortige und bedingungslose Freilassung Suu Er ermutige alle Beteiligten, «in einen echten Dialog für eine nationale Aussöhnung zu treten, die ein wichtiger Schritt für einen positiveren Kurs Birmas in die Zukunft ist».Kyis sowie aller anderen politischen Gefangenen.

«Ihre Entschlossenheit, ihr Mut und persönliches Opfer bei ihrer Arbeit für Menschenrechte und demokratischen Wandel in Birma sind eine Inspiration für alle von uns, die sich für Freiheit und Gerechtigkeit einsetzen», erklärte Obama.

Geburtstag unter Hausarrest

Suu Kyi verbrachte 15 der vergangenen 20 Jahre unter Hausarrest oder im Gefängnis. Sie hat am Samstag Geburtstag. Weltweit sind Solidaritätsaktionen für die Oppositionspolitikerin geplant.

Obama appellierte an die Generäle, den Aufbau eines «stabileren, blühenden Birmas, in dem die Rechte all seiner Bürger respektiert werden» zuzulassen.

Der britische Aussenminister William Hague schloss sich den Forderungen an. Der Hausarrest widerspreche den internationalen Menschenrechte und werfe «einen langen Schatten auf die bevorstehenden Wahlen», sagte er. Der für Südostasien zuständige Minister Jeremy Browne betonte, dass Suu Kyi eine von gegenwärtig rund 2100 politischen Gefangenen in Birma sei.

Partei musste sich auflösen

Suu Kyis Nationale Liga für Demokratie (NLD) hatte sich im Mai auf Druck der Militärjunta auflösen müssen, weil die Partei ihre Anführerin im Vorfeld der für Herbst geplanten Parlamentswahlen nicht ausschliessen wollte.

Die NLD war vor 20 Jahren aus der letzten Parlamentswahl als Siegerin hervorgegangen, allerdings wurde dies von der Militärjunta nie anerkannt.

 

(fkl/sda)

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