USA wollen Vertrag mit Blackwater erneuern
publiziert: Samstag, 5. Apr 2008 / 08:19 Uhr / aktualisiert: Samstag, 5. Apr 2008 / 20:03 Uhr

Washington - Ungeachtet einer laufenden Untersuchung will das US-Aussenministerium den Vertrag mit der privaten Sicherheitsfirma Blackwater im Irak erneuern. Dies sagte nach Angaben des US-Nachrichtensenders CNN Greg Starr vom Aussenministerium.

Angestellte von Blackwater hatten im September vergangenen Jahres 17 Menschen im Irak erschossen. (Archivbild)
Angestellte von Blackwater hatten im September vergangenen Jahres 17 Menschen im Irak erschossen. (Archivbild)
8 Meldungen im Zusammenhang
Angestellte von Blackwater hatten im September vergangenen Jahres 17 Menschen im Irak erschossen. Der Zwischenfall wird noch von der US-Bundespolizei FBI untersucht.

Starr von der Abteilung für diplomatische Sicherheit im Aussenministerium erklärte, dem Vertrag seien keine neuen Vorschriften hinzugefügt worden.

Jedoch hatte US-Aussenministerin Condoleezza Rice einige Änderungen veranlasst. Das US-Aussenministerium hatte 2006 mit Blackwater einen Fünf-Jahres-Vertrag geschlossen, der aber jedes Jahr erneuert werden muss. Der Termin dafür ist im Mai.

Verträge kündigen, falls notwendig

Starr betonte, die Schlussfolgerung der FBI-Untersuchung könnten einen Einfluss auf die weitere Zusammenarbeit mit Blackwater haben. Wichtig sei, ob das FBI herausfinden werde, ob Blackwater als Unternehmen juristisch für den Tod der Menschen verantwortlich sei oder einzelne Mitarbeiter Schuld trügen.

Die Regierung habe das Recht, Verträge zu kündigen, wenn dies notwendig sei, fügte Starr an. Blackwater hatte erklärt, die Sicherheitsleute hätten nur das Feuer erwidert, als sie angegriffen worden seien.

Eine irakische Untersuchung stufte die Handlung von Blackwater als «vorsätzlichen Mord» ein.

(smw/sda)

Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Fünf Mitarbeiter der privaten US-Sicherheitsfirma Blackwater haben sich einem Gericht in Salt Lake City gestellt.
Washington - Fünf Mitarbeiter der ... mehr lesen
Bern - Im Fall eines Schweizers, der für die umstrittene US-Sicherheitsfirma Blackwater im Irak im Einsatz war, ist die Voruntersuchung abgeschlossen worden. Das Militärgericht entscheidet nun, ob er wegen illegalem Söldnerdienst angeklagt wird. mehr lesen 
Die US-Armee könnte auf dem Niveau von 130'000 Soldaten verharren. (Symbolbild)
Mossul - Nach einer spektakulären ... mehr lesen
Weitere Artikel im Zusammenhang
Washington - Die US-Regierung hat ... mehr lesen
Einzelheiten zu den Regeln wollte Tom Casey nicht nennen.
Washington - US-Aussenministerin Condoleezza Rice hat eine wirksamere Kontrolle ... mehr lesen
Will die Empfehlungen umsetzen: US-Aussenministerin Rice.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Schon wieder ein Vorfall am Weissen Haus.
Schon wieder ein Vorfall am Weissen Haus.
USA  Washington - Ein Metallteil, das über den Zaun des Weissen Hauses in Washington geworfen wurde, hat vorübergehend einen Alarm in der Residenz des US-Präsidenten ausgelöst. mehr lesen 
Achtens Asien Mit seinem Besuch in Vietnam hat US-Präsident Obama seine seit acht Jahren verfolgte Asienpolitik abgerundet. Die einstigen Todfeinde USA und ... mehr lesen  
Obama in Hanoi mit der Präsidentin der Nationalversammlung, Nguyen Thi Kim Ngan auf einer Besichtigungstour: Willkommenes Gegengewicht zu China.
US-Wahlen  Washington - Der US-Republikaner Marco Rubio will nicht als Vize-Präsidentschaftskandidat unter Donald Trump antreten. «Ich wäre nicht die richtige Wahl für ihn», sagte Rubio dem Fernsehsender CNN am Sonntag. mehr lesen  
Mit 55,8 Prozent der Stimmen  Orlando - Im US-Wahlkampf hat die libertäre Partei den ehemaligen Gouverneur Gary Johnson ... mehr lesen  
Titel Forum Teaser
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Sa So
Zürich -2°C 1°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt freundlich
Basel -2°C 2°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich wechselnd bewölkt
St. Gallen -3°C -1°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt freundlich
Bern -2°C 1°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig freundlich
Luzern -1°C 1°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich wechselnd bewölkt
Genf -1°C 3°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig freundlich
Lugano 5°C 9°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten