USA wollen sich rehabilitieren

publiziert: Samstag, 19. Aug 2006 / 00:01 Uhr / aktualisiert: Samstag, 2. Sep 2006 / 16:13 Uhr

Die Rolle des Turnierfavoriten in Japan an der heute beginnenden 15. Weltmeisterschaft (bis 3. September) gehört den USA.

MVP (Most Valuable Player - Wertvollster Spieler) Dwyane Wade soll die USA zum Titel führen.
MVP (Most Valuable Player - Wertvollster Spieler) Dwyane Wade soll die USA zum Titel führen.
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Die Amerikaner sind bestrebt, ihren ersten grossen Titel seit den Olympischen Spielen vor sechs Jahren in Sydney zu holen.

Der amerikanische Trainer Mike Krzyzewski hat ein ausgewogenes Team mit nicht zu vielen Leadern, dafür mit vielen so genannten Rollenspielern in der Mehrzahl nominiert.

Ohne die Superstars Kobe Bryant, Shaquille O´Neal, Tim Duncan und Allen Iverson kann zwar nicht von einem «Dream Team» gesprochen werden. Hochkarätig ist die US-Delegation dennoch.

Der zum wertvollsten Spieler des NBA-Finals gewählte Dwyane Wade (Miami Heat) sowie die Jungstars LeBron James (Cleveland Cavaliers) und Carmelo Anthony (Denver Nuggets) spielen uneigennützig und harmonieren mit dem Rest des Teams. In der Vorbereitungsphase gewannen die Amerikaner ihre Matches mit durchschnittlich über 34 Punkten Differenz.

Deutsche von Nowitzki abhängig

Die Hauptkonkurrenten der Amerikaner rekrutieren sich neben Olympiasieger Argentinien, der wie gewohnt von Emanuel Ginobili (San Antonio Spurs) angeführt wird, hauptsächlich aus Europa.

Neben Europameister Griechenland und Olympia-Finalist Italien (ohne NBA-Nummer-1-Draft Andrea Bargnani), die beide über ein taktisch hervorragend geschultes Kollektiv verfügen, sind dies Spanien - mit Teamleader Pau Gasol von den Memphis Grizzlies - und Deutschland.

Die Chancen der vor allem defensiv starken Deutschen steigen und fallen mit der Performance ihres Starspielers Dirk Nowitzki vom NBA-Finalisten Dallas Mavericks.

Serbien-Montenegro geschwächt

Als Aussenseiter gelten Litauen und Brasilien, aber nicht mehr die Franzosen, bei denen einen Tag vor WM-Beginn mit Tony Parker ihr mit Abstand wichtigster Spieler Forfait erklären musste. Der Aufbauspieler der San Antonio Spurs hatte sich in einem Testspiel am Dienstag gegen Brasilien den rechten Zeigefinger gebrochen.

Nicht zu den Topteams des Turniers gezählt wird Titelverteidiger Serbien-Montenegro, in dessen Kader nur gerade ein Spieler mit Olympia- oder WM-Erfahrung steht.

Vlade Divac und Predrag Stojakovic sind nicht mehr dabei, zudem verzichteten die NBA-Spieler Nenad Krstic und Aleksandar Pavlovic auf die Reise nach Japan. Vor vier Jahren in Indianapolis (USA) gewann das Team vom Balkan noch unter dem Namen Jugoslawien seinen fünften WM-Titel (84:77-Finalsieg nach Verlängerung gegen Argentinien).

Programm. Vorrunde (mit neu 24 statt 16 Teams): 19.- 24. August. -- Achtelfinals: 26./27. August. -- Viertelfinals: 29./30. August. -- Halbfinals: 1. September. -- Final: 3. September. -- Alle Spiele ab den Achtelfinals finden in Saitama statt; der Sportsender DSF überträgt 18 WM-Spiele (inklusive Halbfinals und Final).

Gruppeneinteilung. Gruppe A (in Sendai): Serbien-Montenegro (Titelverteidiger), Argentinien (Olympiasieger), Frankreich, Venezuela, Libanon, Nigeria. -- Gruppe B (Hiroshima): Deutschland, Spanien, Neuseeland, Angola, Japan, Panama. -- Gruppe C (Hamamatsu): Griechenland (Europameister), Litauen, Türkei, Brasilien, Australien, Katar. -- Gruppe D (Sapporo): USA, Italien, Puerto Rico, Slowenien, China, Senegal. -- Jeweils die ersten vier pro Gruppe qualifizieren sich für die Achtelfinals.

Die Weltmeister der letzten 20 Jahre. 1986 (in Spanien): USA. -- 1990 (Argentinien): Jugoslawien. -- 1994 (Kanada): USA. -- 1998 (Griechenland): Jugoslawien. -- 2002 (USA): Jugoslawien.

Schlussklassement WM 2002 in Indianapolis (USA): 1. Jugoslawien. 2. Argentinien. 3. Deutschland. 4. Neuseeland. 5. Spanien. 6. USA. 7. Puerto Rico. 8. Brasilien. 9. Türkei. 10. Russland. 11. Angola. 12. China.

(rr/Si)

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