Über 100'000 nächtliche Museumsbesucher in Bern
publiziert: Samstag, 20. Mrz 2010 / 13:52 Uhr / aktualisiert: Samstag, 20. Mrz 2010 / 15:16 Uhr
39 Museen öffneten ihre Türen für die Berner Museumsnacht.
39 Museen öffneten ihre Türen für die Berner Museumsnacht.

Bern - Die Museumsnacht in Bern hat auch in der achten Ausgabe zehntausende Personen in ihren Bann gezogen. Laut den Organisatoren verzeichneten die teilnehmenden Institutionen fast 115'000 Eintritte.

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In einer Medienmitteilung vom Morgen zeigten sich die Organisatoren zufrieden. Bei frühlingshaften Temperaturen hätten die Menschen «entspannt bis in die frühen Morgenstunden flaniert». Wegen der grossen Nachfrage sei es vor einigen Häusern zu Warteschlangen gekommen.

Eröffnet wurde der Anlass am Freitag auf dem Bundesplatz mit Schwyzerörgeli-Musik und Volkstänzen. In diesem Jahr war das Freilichtmuseum Ballenberg zu Gast auf dem Bundesplatz. So war mitten in der Stadt Bern auch etwas Landluft zu schnuppern, etwa dank der zwei grossen Munis und den Eseln, die vor allem die staunenden Blicke der Kinder auf sich zogen.

Umrahmt wurde die Kulisse mit Tänzen der Trachtengruppe Oberhasli und den Klängen der Berner Oberländer Volkstanzmusik. Das Warten in der Schlange wurde dadurch für jene Leute kurzweiliger, die an einer der Führungen durch das Bundeshaus teilnehmen wollten.

Grosse und kleine Museen

In diesem Jahr öffneten 39 Häuser ihre Türen für die Berner Museumsnacht. Neben den grossen und bekannten Institutionen wie Kunstmuseum oder Naturhistorisches Museum warteten auch kleinere und weniger bekannte mit Entdeckungen auf.

In der Lichtspiel-Kinemathek gab es unter dem Titel «Augentricke» aussergewöhnliche Filminstallationen zu sehen. Im Schützenmuseum gabs für Hungrige eine Schützenwurst. Im Psychiatriemuseum lud das «Kabinett der Illusionen» in eine Welt voll wunderlicher Wesen.

Solche trieben sich auch im Botanischen Garten herum. Zumindest versicherte dies der «Gnomologe Professor Binsenbein» auf seiner Exkursion über Gnome, Elfen und Trolle. Der Botanische Garten, der heuer sein 150-jähriges Bestehen feiert, befasste sich passenderweise auch mit dem Thema «Jünger werden im Pflanzenreich».

(bert/sda)

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