Über 280 Tote und 2,5 Mio. Obdachlose in Indien
publiziert: Dienstag, 6. Okt 2009 / 16:43 Uhr

Neu Delhi - Die Zahl der Opfer bei Überflutungen nach schweren Regenfällen im Süden und Westens Indiens ist auf mehr als 280 gestiegen. Mehr als 2,5 Millionen Menschen hätten vor den Wassermassen aus ihren Häusern fliehen müssen, berichteten indische Medien.

Der Monsun in Südasien dauert normalerweise von Juni bis Ende September.
Der Monsun in Südasien dauert normalerweise von Juni bis Ende September.
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Die Fluten hatten hunderte Dörfer in der Region überschwemmt. Nach tagelangen heftigen Regenfällen besserte sich die Situation in Karnataka allmählich.

Aus den südindischen Bundesstaaten Karnataka und Andhra Pradesh seien 194 beziehungsweise 55 Tote gemeldet worden. 34 Opfer seien im westindischen Bundesstaat Maharashtra zu beklagen.

Die «Economic Times» berichtete, alleine in Karnataka und Andhra Pradesh hätten die Fluten Schäden in Höhe von umgerechnet 6,9 Milliarden Franken verursacht.

Wetterlage bleibt schwierig

In Andhra Pradesh bleibt die Wetterlage jedoch schwierig. Armee und Zivilschutz sind immer noch dabei, tausende eingeschlossene Menschen zu befreien. Mehr als 300'000 Überlebende der Flut wurden in Notunterkünften untergebracht.

Auf Fernsehbildern war zu sehen, dass sich der Fluss Krishna in einen See verwandelt und tausende Häuser überflutet hat. 500'000 Menschen wurden evakuiert.

Der Monsun in Südasien dauert normalerweise von Juni bis Ende September. In der diesjährigen Regenzeit kosteten Überschwemmungen und heftige Regenfälle allein in Indien mehr als 1400 Menschen das Leben. Im vergangenen Jahr starben fast 3000 Menschen.

(smw/sda)

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