Übergewicht belastet Gesundheitskasse

publiziert: Donnerstag, 2. Sep 2004 / 11:13 Uhr

Bern - Übergewicht und Fettleibigkeit verursachen in der Schweiz jährlich Kosten von rund 2,7 Milliarden Franken - Tendenz steigend. Zu diesem Schluss kommt eine Studie, die vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) vorgestellt worden ist.

Ein leerer Kühlschrank, dafür ein voller Bauch.
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Nur 1,6 Prozent oder 43 Millionen Franken der Gesamtkosten sind jedoch direkt dem Übergewicht oder der Fettleibigkeit (Adipositas) zuzuschreiben, wie das BAG in einem Communiqué schreibt. Die übrigen 98,4 Prozent entfallen auf Folgekrankheiten.

Besonders häufige Folgen von Übergewicht sind Diabetes Typ 2, Herzerkrankungen, Bluthochdruck und Depressionen. Diese verursachen zusammen rund 93 Prozent der Gesamtkosten.

Rund die Hälfte der 2,7 Milliarden Gesamtkosten entfallen auf die stationäre oder ambulante medizinische Behandlung. Diese Kosten in entsprechen einem Anteil von 2,3 bis 3,5 Prozent der Gesamtausgaben des schweizerischen Gesundheitswesens im Jahr 2003.

Über die Gründe der Zunahme von Übergewicht und Fettleibigkeit herrsche noch nicht völlige Klarheit, sagte BAG-Direktor Thomas Zeltner laut Redetext in Bern an einer Medienkonferenz. Offensichtlich habe aber eine Veränderung des Ernährungs- und Bewegungsverhaltens stattgefunden.

Zudem förderten eine verminderte körperliche Aktivität in Beruf und Freizeit sowie ungeeignete Nahrungsmittelangebote das Übergewicht. Nach wie vor stehe die Selbstverantwortung des einzelnen im Vordergrund, sagte Zeltner weiter.

Mit einer Sondermarke will deshalb Suisse Balance, die Ernährungsbewegung des BAG und der Gesundheitsförderung Schweiz, auf diese Anliegen aufmerksam machen. Die Marke gelangt ab dem 7. September in den Verkauf.

Suisse Balance wurde im Frühjahr 2002 gestartet und investierte seither rund zwei Millionen Franken in Projekte, die Ernährungs- und Bewegungsaspekte kombinieren.

(fest/sda)

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