Ulrich: Blocher-Kandidatur für Ethik-Lehrstuhl ist «absurd»
publiziert: Sonntag, 17. Mai 2009 / 10:39 Uhr

St. Gallen - Die Ankündigung Christoph Blochers, für den frei werdenden Lehrstuhl für Wirtschaftsethik an der Universität St. Gallen (HSG) zu kandidieren, ist nach Ansicht des abtretenden Professors Peter Ulrich «absurd» und kann «nicht ernst genommen werden».

Hievt sich mit abstrusen Ideen wieder in die Öffentlichkeit: Christoph Blocher.
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Der SVP-Strategiechef versuche, «die Wirtschaftsethik lächerlich zu machen», sagt Ulrich in einem Interview mit der «SonntagsZeitung». «Blocher will damit signalisieren, Wirtschaftsethiker gäben bloss ihre politische Meinung zum Besten. Eine, die ihm offenkundig nicht passt.»

Dabei hat Blocher mit seinen 68 Jahren ohnehin keine Chance, Ulrichs Nachfolger zu werden: «Es gibt eine Altersguillotine: Mit 65 Jahren wird man zwangsemeritiert», sagt der 61-jährige Ulrich, seit 1987 Inhaber des Lehrstuhls.

Die Polemik hatte sich an Aussagen des Vizedirektors des Instituts für Wirtschaftsethik, Ulrich Thielemann, vor einem Ausschuss des deutschen Bundestags entzündet. Thielemann hatte der Schweiz fehlendes Unrechtsbewusstsein im Zusammenhang mit dem Bankgeheimnis vorgeworfen.

(fest/sda)

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Das kann ich Ihnen nachfühlen ...
Ich selbst bin jetzt von diesem Druck befreit, arbeiten zu müssen ... Aber ich hatte eine Zeit, zur Zeit der LETZTEN Krise, wo ich selbst, als etwa 50-jähriger eine neue Arbeit suchte ...
NULL-Chancen wurde überall offen oder versteckt gesagt! Nur sehr wenige finden in diesem Alter noch etwas anderes ... Etwas anderes tun, das erwies sich dann, für die letzten fast 10 Jahre als die Lösung! Es stimmt schon, die meisten Menschen haben mehrere starke Seiten, die beruflich AUCH genutzt werden könn(t)en!

Manchmal hilft das "Schiksal" mit und eine neue berufliche Lösung wird auf diese Weise gefunden. Ich hatte Glück - viele hatten (leider) kein Glück ...
...richtig, Christoph soll sich in den Ruhestand...
...begeben, mit seiner Frau ein Reisli machen, Grosskinder hüten oder andere schöne Sachen machen. Den jungen Leuten Platz machen. Genau, dass muss er, wie andere auch. Suche schon lange seriös nach Arbeit. Trotz Couchepin Doktrin bis auf Ableben zu arbeiten, finde ich (61), schon seit Jahren nichts mehr. Gute Nacht, Schweiz.
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