Ultra Mobile PCs für unterwegs

publiziert: Freitag, 10. Mrz 2006 / 09:00 Uhr

Die bisher unter dem Codenamen «Origami» entwickelten Geräte wurden heute unter dem Produktnamen «Ultra-Mobile PC» offiziell vorgestellt.

Der Samsung Q1 Ultra-Mobile PC.
Der Samsung Q1 Ultra-Mobile PC.
Mittelfristig schätzt Microsoft das Marktpotenzial dieser Geräte ähnlich gross ein wie das von Handys. Der «Ultra-Mobile PC» soll die Lücke zwischen normalen PCs und Smartphones schliessen.

Für den Ultra-Mobile PC kooperiert Microsoft mit Intel, die die notwendige stromsparende und dennoch performante Hardware herstellen. Die Kooperation geht sogar so weit, dass Intel und Microsoft auf ihren jeweiligen Presse-Konferenzen dasselbe Demo-Video zu der Bedienung der Geräte vorspielten.

Kritische Fragen

Nicht wirklich überzeugen konnte Microsoft auf kritische Fragen aus dem Publikum, welche Zielgruppe die Geräte hätten. Wer mobil Videos schauen würde, hätte bereits einen Videoplayer. Und wer echte PC-Funktionen bräuchte, würde eher einen Laptop kaufen.

Auch die tastaturlosen «Tablet PCs» haben bisher kaum Anhänger gefunden. Journalisten aus dem Publikum nannten eine Laufzeit von lediglich zwei Stunden beim Abspielen eines Videos für das Samsung-Gerät.

Neues Betriebssystem

Im Mittelpunkt der Pressekonferenz von Microsoft stand aber das neue Betriebssystem Windows Vista. Für dieses stellte der Software-Hersteller drei Kernanforderungen vor:

- Das neue Betriebssystem muss klar für den Nutzer sein. Hierzu gehört eine neue, interne Suchmaschine und eine neue Oberfläche. Die Suchmaschine wird schon direkt im Start-Menü zugreifbar sein.

- Das System muss vertrauenswürdig sein. Hierzu gehören insbesondere innovative Sicherheits-Features. So wird der Browser innerhalb einer besonders abgeschotteten Umgebung arbeiten, von der heraus der Zugriff auf das System verhindert wird.

- Und schliesslich ist das System bzw. der Nutzer dauerhaft verbunden: Mit Geräten, Diensten und dem Internet. Der Abstand zwischen dem Internet und dem Heim-PC soll auf «null» zurückgefahren werden. So soll es etwa möglich sein, kleine Applikationen (Microsoft vermied das Wort «Applet») aus dem Internet herausziehen und direkt auf der Arbeitsfläche abzulegen. Das kann ein Newsticker sein, die Buddy-Liste vom Lieblings-Chat-Server oder diverse andere «aktive» Inhalte.

Zusammen mit Windows Vista wird auch ein neues Office-Paket vorgestellt werden. Auch hier steht die Klarheit im Vordergrund: Der Zugriff auf Daten soll einfach sein. Die Auswirkung von Formatierungsänderungen wird schon dann angezeigt, wenn man mit der Maus über eine Funktion geht. Damit soll die Nutzung der «Undo»-Funktion (Formatierung ausprobieren, nicht zufrieden, Undo, neue Formatierung ausprobieren usw.) reduziert werden.

(von Kai Petzke/teltarif.ch)

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