Gegen Staatsverschuldung

Umfassende Steuerreform in Honduras

publiziert: Samstag, 21. Dez 2013 / 23:13 Uhr
Der neue Präsident Juan Hernandez. (Archivbild)
Der neue Präsident Juan Hernandez. (Archivbild)

Honduras will mit der umfassendsten Steuerreform seit mehr als zwei Jahrzehnten seine ausufernde Staatsverschuldung eindämmen. Der Kongress der zweitärmsten Nation Lateinamerikas stimmte am Samstag höheren Benzin-Steuern zu.

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Zudem sollen viele Güter des täglichen Bedarfs teurer werden, weil auf sie künftig der volle Mehrwertsteuer-Satz erhoben werden soll. Auch Strom soll mehr kosten, weil der Staat weniger Geld ausgeben will, um die Energie-Preise für die Bürger künstlich niedrig zu halten.

Die Massnahmen sollen der Staatskasse rund 800 Millionen Dollar pro Jahr bringen. Das Hauhaltsloch des Landes hat sich seit der Finanzkrise 2008 auf 2,9 Milliarden Dollar mehr als vervierfacht. Löhne für Staatsbedienstete können zum Teil nicht mehr gezahlt werden.

Ob die Reform wie geplant umgesetzt wird, ist offen. Der neue Präsident Juan Hernandez, der Ende Januar 2014 sein Amt antreten wird, hatte im Wahlkampf angekündigt, unter ihm würden keine Steuern angehoben.

(bert/sda)

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