Umfrage: Deutliche Zustimmung zur Armee XXI
publiziert: Donnerstag, 17. Apr 2003 / 17:17 Uhr

Bern - Würde das Schweizer Stimmvolk bereits an diesem Wochenende über die Revision des Militärgesetzes (Armee XXI) abstimmen, gäbe es ein klares Ja. 64 Prozent würden die Vorlage annehmen, 18 Prozent ablehnen. 18 Prozent sind unentschlossen.

Dies hat eine repräsentative Umfrage der Militärakademie an der ETH Zürich (Milak) bei 1002 Stimmberechtigten in der ganzen Schweiz ergeben. Sie wurde vom 5. bis 14. April durchgeführt. Berücksichtigt wurden die Antworten jener, die am 18. Mai bestimmt an die Urne gehen werden. Die Resulate wurden am Donnerstag veröffentlicht.

Bei einer ersten Umfrage im Februar lag die Zustimmung erst bei 50 Prozent. 34 Prozent waren noch unentschlossen, 16 Prozent gegen die Vorlage. Im Vergleich zur ersten Erhebung habe sich der bislang eher mittelmässige Informationsstand über die Reform verbessert. Männer seien aber im Durchschnitt besser informiert als Frauen.

Der Irak-Krieg hat nach Bekunden der Befragten nur einen minimalen Einfluss auf die Meinungsbildung zum Reformprojekt ausgeübt. Auf breite Akzeptanz stösst gemäss einer Mitteilung der ETH Zürich das Argument, die Reform bringe eine dringend nötige Modernisierung der Armee.

56 Prozent der Befragten glauben daran, dass die Vorlage angenommen wird. Im Februar waren es erst 43 Prozent. Gesunken ist gegenüber Februar der Anteil jener, die angaben, bestimmt an der Abstimmung teilzunehmen, von 64 auf 54 Prozent. Es zeichne sich eine eher mässige Stimmbeteiligung ab, heisst es im Communiqué.

(fest/sda)

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