Wahlbarometer zeigt Rechtsrutsch auf

Umfrage sieht SVP im Plus

publiziert: Freitag, 28. Jan 2011 / 17:48 Uhr
Wenn heute Wahlen wären ...
Wenn heute Wahlen wären ...

Bern - Rechtsrutsch neun Monate vor den eidgenössischen Wahlen: Wäre am 14. Januar gewählt worden, hätte die SVP einen Wähleranteil von 29,8 Prozent erreicht, gegenüber den Wahlen 2007 ein Plus von 0,9 Prozent. Die Ausschaffungsinitiative beflügelte die Partei.

5 Meldungen im Zusammenhang
Unter den grossen Verlierern ortet das am Freitag veröffentlichte zweite Wahlbarometer der SRG SSR die SP und die CVP. Die SP als zweitstärkste Partei in National- und Ständerat büsst gemäss der Erhebung gegenüber den letzten Wahlen 1,5 auf 18 Prozent ein, die CVP verzeichnet einen Rückgang von 1,6 auf noch 12,9 Prozent.

Auch die Grünen lassen gegenüber den letzten Wahlen Federn: Sie schrumpfen um 0,8 auf 8,8 Prozent. Halten konnten sich die fusionierte FDP und Liberalen bei ihren 17,7 Prozent aus dem Wahljahr 2007.

Die Grünliberalen (glp) und die BDP sieht die Umfrage hingegen auf Gewinnkurs. Die glp erreichte 5,2 Prozent und damit einen Zuwachs um 3,8 Prozent. Profitieren würden die glp vor allem von Neuwählern. Da Wähler links der Mitte ziehen sie zudem vor und wenden sich von SP und Grünen ab.

Die BDP kam auf 2,6 Prozent der Stimmen. Gegenüber dem ersten Wahlbarometer, wo 3,6 Prozent erreichte, ist damit zwar ihr Aufstieg gebremst. Stützen kann sie sich weiterhin auf ehemalige FDP-, SVP- und CVP-Wählende.

SP schadet das neue Programm

Verglichen mit dem im Oktober veröffentlichten 1. Wahlbarometer der SRG SSR ergibt sich ein markanter Rechtsrutsch. Gegenüber der ersten Pulsnahme erreichte die SVP ein Plus von 3,7 Prozent, die Grünliberalen eines von 1,4 Prozent. Die SP verliert 2,1, die CVP 1,2 und die BDP 1 Prozent.

Die Forscher vom Institut gfs.bern, welche die Umfrage durchführten, führen das Resultat auf die Abstimmungen vom 28. November zurück, welche der SVP mit ihrer Ausschaffungsinitiative einen Sieg brachte. Die SP geriet hingegen wegen ihres pointiert linken neuen Parteiprogramms in die Dauerkritik. Zudem schlug sich die Ablehnung der Steuergerechtigkeits-Initiative nieder.

Das Wahlbarometer wurde unter 2011 Stimmberechtigten in allen Sprachregionen durch das Forschungsinstitut gfs.bern erhoben. Die Befragung dauerte vom 10. bis 22. Januar.

(bert/sda)

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Wunder! Einigkeit
Da sind wir uns ja mal einig JB! Verbrecher im Nadelstreif gehören genau so in den Knast.

Mein Vater sagte mir immer:

Wenn Du ein kleiner Verbrecher bist, überfällst Du eine Bank. Wenn Du aber ein grosser Verbrecher bist, gründest Du eine.

: )
Die Schuldigen
Die Reichen sind ok.
Nicht ok ist unser völlig aus den Fugen geratener Steuerwettbewerb unter den Kantonen.
Nicht ok ist, dass das Wohl unserer Wirtschaft an praktisch einem Unternehmen hängt, wir diesen Abschaum auch noch staatlich retten müssen, nur damit nachher wieder alles genau gleich weitergemacht wird.
Und würde ich beim Lotto gewinnen, würde ich mit Freuden ganz normal und ohne Bevorzugung Steuern bezahlen. So wie es jeder Mensch der ein wenig soziales Denken hat tun würde.
An allem schuld
Ich hoffe Sie gewinnen bald im Lotto JB! Das könnte Ihre Reichenphobie vielleicht mildern.

Was bei der SVP die Ausländer, sind bei Ihnen die Reichen: an allem schuld.
Plus Minus
Grundsätzlich ist festzustellen, dass sowohl die SVP wie auch die CVP FDP und SP eigentlich etwa die gleichen Resultate hätten wie 2007, 1,5% mehr oder weniger kann man als gleichviel anschauen, vor allem wenn die Fehlerquote einer solchen Befragung mit einberechnet wird.

Heisst: Alles bleibt beim Alten nach den Wahlen.
Ausser BDP und GLP, die zwei sind neue Player im Politgeplänkel, wenn auch auf sehr niedrigem Niveau.

Dem trägen Schweizer Wahlvolk fehlt leider der Mumm, Mut oder die Intelligenz wirklich etwas zu verändern.

Ich persönlich könnte gut leben mit Pluswerten für die SVP von 5% und/oder Minuswerten von 5% für SP, FDP und/oder CVP.

Dann könnte man von Veränderung reden.
Oder natürlich umgekehrt wenn auch unwahrscheinlicher 5% Gewinne für SP, CVP und dieselben Verluste für FDP oder SVP.

Die absolute Mehrheit für FDP, BDP und SVP wäre sehr wünschenswert.
Ich möchte 4 oder besser 8 Jahre lang mal die rechte Fraktion schalten und walten lassen.

Dann wäre der Mythos SVP nämlich ein für allemal erledigt, da danach nichts besser wäre als jetzt, höchstens noch schlimmer.

Nur Zusammenarbeit aller Parteien bringt dieses Land noch vorwärts. Aber da stehen sich zu starke Pole gegenüber und zu inkonsequente Mitte Parteien selber im Weg.

Schade. Geniessen wir was wir heute haben. In 10 bis 20 Jahren wird es viel weniger und schlechter sein, ausser es entsteht eine neue Gattung Politiker, die wieder mehr wie der Mensch auf der Strasse denkt und fühlt als die elitären Reichen und Möchtegern Bauern die heute das Parlament füllen.
 
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