Umfragen: Rückgang des Cannabis-Konsums

publiziert: Montag, 20. Okt 2008 / 07:49 Uhr

Bern - Jüngste Umfragen zeigen bei Jugendlichen einen leichten Rückgang beim Cannabis-Konsum - dies nach einem jahrelangen Anstieg. Demgegenüber stieg die Zahl der Konsumenten harter Drogen.

Weniger im Trend bei Jugendlichen: Cannabis-Konsum.
Weniger im Trend bei Jugendlichen: Cannabis-Konsum.
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Nach Angaben des Bundesamtes für Statistik nahm der Anteil der 15-39-Jährigen in der Schweiz, die mindestens einmal im Leben Drogen konsumierten, 1992 bis 2002 von 16,7 Prozent auf 28,2 Prozent zu. Dabei handelt es sich vorwiegend um Cannabis (Hanf-Prudukte). Rund 500'000 bis 600'000 Personen konsumieren mehr oder weniger regelmässig Cannabis.

Laut der Schweizerischen Beratungsstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme SFA hatte 2006 rund ein Drittel der 15-Jährigen Erfahrungen mit Cannabis.

Allerdings zeigte die jüngste europäische ESPAD-Umfrage, dass Schweizer Jugendliche weniger kiffen: Der Anteil der 16-jährigen Jungen, die im Monat vor der Umfrage gekifft hatten, ging 2004 bis 2007 von 31,8 auf 21,5 Prozent zurück, bei den Mädchen von 18,4 auf 14,7 Prozent.

Zunahme bei harten Drogen

Zwischen 1 und 3 Prozent gaben Erfahrungen mit harten Drogen wie Heroin, Kokain, LSD etc. zu. Das sind teilweise doppelt so hohe Werte wie 2003. Von harten Drogen sind in der Schweiz rund 30'000 Personen abhängig.

Die Verzeigungen wegen Verstössen gegen das Betäubungsmittelgesetz sind nach einem rasanten Anstieg in den 1990er-Jahren 2004 bis 2007 leicht zurückgegangen - von 50'000 auf 47'000. Auch die Zahl der verzeigten Personen ging gemäss BFS von 36'000 auf 34'000 zurück. Vier von zehn Verzeigten wurde nur wegen Hanfkonsums angezeigt.

(ht/sda)

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