Umsätze im Schweizer Detailhandel sind um 4,3 Prozent gesunken
publiziert: Dienstag, 24. Jun 2003 / 11:15 Uhr

Neuenburg - Schlechte Vorzeichen für den Privatkonsum als wichtige Konjunkturstütze: Die Schweizer Detailhandelsumsätze sind im März im Vergleich zum Vorjahresmonat um nominal 4,3 Prozent gesunken. Im Februar hatte der Rückgang noch 2,4 Prozent betragen.

Die Schweizer und Schweizerinnen zeigten sich in den vergangenen Monaten wenig kauffreudig.
Die Schweizer und Schweizerinnen zeigten sich in den vergangenen Monaten wenig kauffreudig.
Betroffen vom Umsatzrückgang waren alle drei vom Bundesamt für Statistik (BFS) erfassten Hauptproduktgruppen. Die Gruppe Nahrungsmittel, Getränke, Tabak und Raucherwaren wies eine Abnahme von 4,5 Prozent aus, bei der Gruppe Bekleidung, Schuhe war es ein Minus von 5,9 Prozent. Eine Umsatzeinbusse resultierte auch im Total der Übrigen Gruppen mit einem Minus von 3,9 Prozent.

Mit Ausnahme der Gruppe Gesundheit, Körperpflege, Schönheit, deren Umsatzhoch mit einem Plus von 8,8 Prozent anhält, litten die übrigen Warengruppen teils stark unter der allgemeinen Kaufunlust. Besonders markant war die Umsatzeinbusse in der Gruppe Persönliche Ausstattung (-19,6%). Sie betraf vor allem die Schmuck- und Uhrenbranche.

Wie das BFS weiter mitteilte, fiel die Abnahme um die Zahl der Verkaufstage bereinigt noch prägnanter aus. Die Umsatzberechnungen nach Verkaufstagen ergaben demnach einen Rückgang von 8 Prozent. Der März 2003 zählte einen Verkaufstag mehr als der Vorjahresmonat.

Der negative Geschäftsgang sei tendenziell aber durch die unterschiedliche zeitliche Lage des Ostergeschäfts verstärkt worden, heisst es in der BFS-Mitteilung. Letztes Jahr lagen die umsatzstarken Ostern im März, dieses Jahr im April.

Erst die Zusammenfassung der Umsätze von März und April 2003 wird demnach eine vom Ostergeschäft bereinigte Vergleichsgrundlage liefern. Die anhand des Landesindexes der Konsumentenpreise berechneten realen (teuerungsbereinigten) Umsätze sanken im März um 5,9 Prozent.

(bsk/sda)

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