Umstrittener Präsident Taylor zu Asyl in Nigeria bereit

publiziert: Sonntag, 6. Jul 2003 / 21:21 Uhr

Monrovia - Liberias Präsident Charles Taylor hat sich zum Verlassen des Landes bereit erklärt. Die Machtübergabe müsse geordnet ablaufen und könne in äusserst kurzer Zeit stattfinden, sagte der nigerianische Präsident Olusegun Obasanjo am Sonntag in Monrovia.

Charles Taylor, Staatschef von Liberia, will ins Asyl gehen.
Charles Taylor, Staatschef von Liberia, will ins Asyl gehen.
Wir haben Taylor nach Nigeria eingeladen, und er hat nicht gezögert, die Einladung anzunehmen, sagte Obasanjo in der liberianischen Hauptstadt. Wann er sich nach Nigeria absetzen werde, sagt Taylor allerdings nicht.

US-Militärspezialisten brachen unterdessen Richtung Liberia auf, um Möglichkeiten für einen Einsatz im westafrikanischen Bürgerkriegsland auszuloten. Das teilte das Hauptquartier der US-Streitkräfte in Europa (EUCOM) in Stuttgart mit.

Das Team, dessen Entsendung US-Präsident George W. Bush am Freitag angeordnet hatte, umfasse 10 bis 15 Personen, sagte ein Sprecher. Dazu kämen nochmals 10 bis 15 Sicherheitskräfte.

Die Experten kämen aus mehreren US-Stützpunkten in Deutschland sowie anderen Standorten in Europa. Die Militärexperten sollen nach Angaben des Pentagons in die liberianische Hauptstadt Monrovia reisen.

Die Regierung des ehemaligen Rebellenführers Taylor hatte am 17. Juni nach Vermittlung der ECOWAS einen Waffenstillstand mit den beiden wichtigsten Rebellengruppen des Landes unterzeichnet. In dem Abkommen hatte sich Taylor bereit erklärt, auf sein Amt zu verzichten. Kurz darauf entschied er sich jedoch gegen einen Rücktritt, woraufhin die Kämpfe erneut aufflammten.

(fest/sda)

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