Unangenehmer Frühling für Pollenallergiker
publiziert: Dienstag, 23. Mrz 2010 / 17:33 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 23. Mrz 2010 / 17:54 Uhr

Bern - Pollenallergiker stehen vor einem unangenehmen Frühling: Wegen des langen, kalten Winters blühen Bäume dieses Jahr zwar etwa drei Wochen später als normal. Dafür ist der Pollenflug aber umso heftiger.

Diesen Frühling dürfte es Einige in der Nase kitzeln.
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Momentan schwebten vor allem Hasel- und Erlenpollen in der Luft, sagte Regula Gehrig von MeteoSchweiz auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Der lange Winter habe den Blühbeginn der Bäume um etwa drei Wochen verzögert. Nun aber blühten fast alle Haseln und Erlen miteinander.

Das hat Konsequenzen: Die Pollenmenge in der Luft ist ungewöhnlich hoch. Die Messstelle von MeteoSchweiz in Zürich etwa mass Anfang März für Haselpollen Werte, die mehr als doppelt so hoch liegen wie das langjährige Mittel.

Birken könnten weniger stark blühen

Im Tessin sei zudem der Erlenpollenflug sehr stark, sagte Gehrig. In tiefen Lagen des Mittellands seien die Haselpollen nun aber langsam auf dem Rückgang. In etwa einer Woche erwarte man dann die ersten Eschenpollen - und etwa um Ostern den Blühbeginn für die Birke.

Von allen Baumpollen lösen Birkenpollen am häufigsten Allergien aus. Weil auch die Birken später blühen werden als in normalen Jahren, könnte auch bei ihnen der gleichzeitige Blühbeginn vieler Bäume für grosse Belastungen sorgen. Dazu brauche es ein paar schöne, warme Tage nacheinander im April, sagte Gehrig.

Mildern könnte die Birkenpollen-Belastung die Tatsache, dass Birken abwechslungsweise in einem Jahr stärker und im anderen schwächer blühen. Letztes Jahr sei ein starkes Birkenblühjahr gewesen, sagte Gehrig. Dieses Jahr sollte es deshalb etwas weniger Pollen geben.

(fkl/sda)

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