Unbestrittene Polizeifusion im Kanton Luzern

publiziert: Montag, 23. Jun 2008 / 12:11 Uhr

Luzern - Die Fusion der Luzerner Kantons- und Stadtpolizei ist eine unbestrittene Sache. Der Kantonsrat hat vom Fusionsbericht oppositionslos zustimmend Kenntnis genommen.

Trotz der Fusion soll es zu keinen Entlassungen kommen.
Trotz der Fusion soll es zu keinen Entlassungen kommen.
Das Stadtparlament hatte denselben Bericht Anfang Juni mit nur gerade zwei Gegenstimmen gutgeheissen. Die neue fusionierte «Luzerner Polizei» soll auf 2010 aktiv werden.

Die Diskussion um eine allfällige Fusion der beiden Korps kamen nach dem Rücktritt von Pius Segmüller, Kommandant der Stadtpolizei, im 2006 in Gang. Ähnliche Entwicklungen gab oder gibt es auch in anderen Kantonen.

Die Fusion soll Einsparungen von 20,7 Stellen bringen. Entlassungen sind keine vorgesehen, vielmehr sollen die Synergiegewinne der Arbeit an der Front (vor allem in der Stadt) zugute kommen.

Valabler Kompromiss

Einzelne polizeiliche Bereiche verbleiben trotz der Fusion bei der Stadt, etwa die Bewilligung von Demonstrationen oder die Kontrolle des Taxigewerbe. Die CVP-Sprecherin lobte diese Lösung als valablen Kompromiss.

Dem Kanton entstehen durch die Fusion jährliche Mehrkosten von 6,3 Millionen Franken. Die Stadt wird dagegen um 8,8 Millionen Franken entlastet.

(rr/sda)

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