Unbewilligte Demonstration in Basel endet mit Konfrontation
publiziert: Samstag, 15. Nov 2003 / 19:16 Uhr

Basel - Bei einer Anti-Repressions-Demonstration in Basel ist es zu schweren Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. Drei Polizisten wurden mit einer ätzenden Flüssigkeit bespritzt und mussten notfallmässig behandelt werden.

Die Demonstranten griffen die Polizisten mit allem an, was sie finden konnten.
Die Demonstranten griffen die Polizisten mit allem an, was sie finden konnten.
Die drei Beamten erlitten nach Auskunft von Polizeikommandant Roberto Zalunardo schwere Ätzungen. Um welche Flüssigkeit es sich handelte, war zunächst unklar. Die erste Behandlung der Polizisten erfolgte aus Sicherheitsgründen ausserhalb des Spitals. Wegen des Vorfalls wurde der Dekontaminierungscontainer der Berufsfeuerwehr aufgeboten.

Der Basler Polizeikommandant zeigte sich gegenüber der Nachrichtenagentur sda entsetzt über diese Art von Gewalt gegen Beamte. Das werde Konsequenzen haben.

Obwohl sich die unbewilligte Demonstration insbesondere gegen die Polizei richtete, liess diese die rund 400 zumeist jungen Leute unbehelligt vom Barfüsserplatz aus durch die Stadt ziehen. Der von schwarz gekleideten Vermummten angeführte Zug hinterliess eine bleibende Spur in Form zahlloser Sprayereien an Fassaden, Autos und Trams.

Die Situation spitzte sich zu, als sich am Marktplatz von zwei Seiten Polizeigrenadiere den Demonstrierenden in den Weg stellten. Erste Petarden flogen. Zur direkten Konfrontation kam es, als die Demonstrierenden plötzlich über die Mittlere Brücke ins Kleinbasel rannten.

Die Polizei setzte Tränengas und Gummischrot ein. In den beiden Kleinbasler Einkaufsstrassen Greifengasse und Clarastrasse kam es zu Sachbeschädigungen. Zahlreiche Schaufenster gingen in Brüche. Um Plünderungen zu verhindern, stellte sich eine mit Helm bewehrte Demonstrantin vor das zerbrochene Schaufenster eines Uhrenladens.

(rr/sda)

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