Ungeklärte Unfallursache - Rücktransport durch Rega

Unfall von Zürcher Fussballjunioren: Zwei Jugendliche weiter in Lebensgefahr

publiziert: Montag, 12. Jun 2000 / 18:01 Uhr

Zürich/Bologna - Drei Tage nach dem Verkehrsunfall zweier Juniorenteams des FC Zürich-Affoltern bei Bologna schweben zwei Jugendliche noch immer in Lebensgefahr. Vier Verletzte sind am Pfingstsonntag durch die Rega in die Schweiz geflogen worden.

Eine offizielle Darstellung der Unfallursache durch die italienischen Behörden lag am Pfingstmontag noch nicht vor. Der Unfall sei noch immer in Abklärung, sagte Rico Maurer, Ex-Präsident des FC Affoltern, auf Anfrage. Gemäss Zeugen scheine jedoch klar, dass der in den Unfall verwickelte Lastwagen einen der beiden Kleinbusse mit den Fussballjunioren abgedrängt habe.

In der Folge war der Kleinbus vor den Lastwagen geraten, mit diesem zusammengeprallt und bei Bologna gegen die rechte Leitplanke der dreispurigen Autobahn geknallt. Dabei hatte sich die hintere Tür des Busses geöffnet. Vier Insassen wurden auf die Autobahn geschleudert. Zwei Trainer, ein 25-jähriger Grieche und ein 26- jähriger Italiener aus Zürich, fanden beim Unfall den Tod.

Vier Verletzte nach Zürich geflogen

Am Pfingstsonntag brachte die Schweizerische Rettungsflugwacht (Rega) vier Verletze in die Schweiz zurück. Zwei davon konten das Spital am Pfingstmontag bereits verlassen, wie ein Rega-Sprecher bestätigte.
Ebenfalls am Sonntag war in Zürich ein Bus mit 20 nicht verletzten 14- bis 18-jährigen Mitgliedern der beiden Juniorenteams sowie Betreuern und Angehörigen eingetroffen. Die Jungfussballer hätten an Pfingsten in Rimini an einem Turnier teilnehmen sollen.

Schwerste Kopfverletzungen

Offen bleibt laut Maurer, wann die drei noch in Italien verbleibenden Schwerverletzten in die Schweiz zurückgeführt werden können. Zwei schweben weiterhin in Lebensgefahr. Sie erlitten schwerste Schädelverletzungen und seien seit dem Unfall im Koma.

(ba/sda)

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