Ungewissheit über Saddam behindert laut USA Stabilisierung
publiziert: Sonntag, 22. Jun 2003 / 07:49 Uhr

Schuneh - Das ungewisse Schicksal des entmachteten irakischen Präsidenten Saddam Hussein behindert die Stabilisierungspolitik in dem Land. Dies hat US-Zivilverwalter in Irak, Paul Bremer, eingeräumt.

Paul Bremer will endlich Gewissheit über den Verbleib Husseins.
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Die Unsicherheit motiviere die Anhänger der früheren Regierung zur Fortsetzung ihrer Demonstrationen, sagte Bremer am Samstag am Rande des Weltwirtschaftsforums im jordanischen Schuneh. Sie können sagen, dass Saddam Hussein weiter am Leben ist.

Bremer gab an, dass das Weisse Haus noch immer über keine gesicherten Erkenntnisse über den Verbleib des Ex-Präsidenten und seiner beiden Söhne habe.

Ich denke, es ist wichtig für uns, zu versuchen, zu einer Lösung zu kommen, ihn zu fassen und lebend zu zeigen oder definitiv zu beweisen, dass er tot ist.

Der US-Chef der irakischen Zivilverwaltung wollte sich nicht dazu äussern, inwieweit der Mitte der Woche festgenommene Privatsekretär von Saddam Hussein die Ermittlungen voranbringen könnte. Wenn er kooperiert, wissen wir sicherlich mehr, was mit den drei passiert ist.

Die New York Times hatte zuvor berichtet, Abid Hamid Mahmud habe in den Verhören ausgesagt, dass der frühere irakische Staatschef noch am Leben sei und sich in Irak versteckt halte. Auch die Präsidentensöhne Kusai und Udai seien noch in Irak.

(rr/sda)

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