Unklarheit über Zahl der Toten nach Anschlag in Grosny

publiziert: Sonntag, 9. Mai 2004 / 23:01 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 9. Mai 2004 / 23:23 Uhr

Grosny - Stunden nach dem Bombenanschlag in der tschetschenischen Hauptstadt Grosny hat über die Zahl der Toten und Verletzten weiterhin Unklarheit geherrscht. Nach offiziellen Angaben wurden mindestens sechs Personen getötet.

Als Opfer wird der Moskau-treue tschetschenische Präsident Achmad Kadyro und fünf weitere Personen genannt.
Als Opfer wird der Moskau-treue tschetschenische Präsident Achmad Kadyro und fünf weitere Personen genannt.
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Während zuvor von 32 Toten die Rede gewesen war, sagte ein ranghoher russischer Regierungsbeamter, Wladimir Jakowlow, es seien sechs Menschen ums Leben gekommen.

Unter Berufung auf genauere Informationen nannte der für Südrussland zuständige Gesandte von Präsident Wladimir Putin als Opfer den Moskau-treuen tschetschenischen Präsidenten Achmad Kadyrow, den Staatsratspräsidenten Hussein Issajow, den tschetschenischen Fotografen Adlan Chassanow, ein achtjähriges Mädchen sowie zwei Leibwächter von Kadyrow.

Ein Sprecher des tschetschenischen Innenministeriums hatte am Nachmittag gesagt, es seien 32 Menschen getötet und 46 weitere verletzt worden. Die russische Nachrichtenagentur ITAR-TASS hatte unter Berufung auf vorläufige Informationen zuletzt 30 bis 40 Tote gemeldet.

Das Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) hat inzwischen den Anschlag in Grosny scharf verurteilt. Der Konflikt in Tschetschenien sei nur auf dem politischen Weg zu lösen, betonte das EDA.

Eine solche Lösung müsse den Wünschen der Mehrheit der tschetschenischen Bevölkerung entsprechen und die terrirtoriale Integrität Russlands respektieren, hiess es in einem Communiqué des EDA.

Nur so könnten die wiederholten Gewalttaten beendet und der Konflikt dauerhaft gelöst werden. Terrorismus sei nicht zu rechtfertigen, welche Beweggründe auch immer die Täter anführen würden.

(bert/sda)

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