Unkorrektes Verhalten bei 131 Armeeangehörigen
publiziert: Samstag, 7. Aug 2010 / 12:56 Uhr / aktualisiert: Samstag, 7. Aug 2010 / 13:17 Uhr
Offenbar wurde auch ein gefälschter Marschbefehl entdeckt. (Archivbild)
Offenbar wurde auch ein gefälschter Marschbefehl entdeckt. (Archivbild)

Bern - Militärpolizisten haben am Freitag ungefähr 2500 mit öffentlichen Verkehrsmitteln heimkehrende Rekruten und WK-Soldaten kontrolliert. 131 verhielten sich nicht korrekt. Die meisten (64) wurden wegen mangelhaftem Tenue ermahnt.

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55 Rekruten und Soldaten tadelten die Militärpolizisten wegen Alkohols - meistens, weil sie die Getränke offen mitgetragen hatten, wie das Verteidigungsdepartement (VBS) am Samstag mitteilte.

Neun Fälle rapportierten die Militärpolizisten den zuständigen Kommandanten. Dabei ging es um Verstösse gegen das Betäubungsmittelgesetz, verlorenes Material und um einen vermutlich gefälschten Marschbefehl. Die zuständigen Kommandanten entscheiden, ob sie eine Disziplinarstrafe oder -busse aussprechen oder ob sie die Militärjustiz beiziehen.

Es war bereits die dritte Kontrolle dieser Art seit dem vergangenen Frühjahr. 60 Militärpolizisten kontrollierten in den Bahnhöfen Zürich, Bern, Luzern, Lausanne und Freiburg sowie in Zügen. Ins Visier nahmen sie Rekruten, die nach 21 Wochen in der RS nach Hause reisten, aber auch WK-Soldaten auf dem Weg in den Urlaub.

(ht/sda)

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