Ursache des Weimarer Bibliothek-Brandes gesucht
publiziert: Samstag, 4. Sep 2004 / 08:48 Uhr

Weimar - Nach dem verheerenden Brand in der Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar geht die Ursachensuche weiter. Die Brandermittler konnten das historische Gebäude wegen der starken Hitze bisher nicht betreten.

Der Dachstuhl werde weiter abgetragen, sagte ein Polizeisprecher. Auf dem angrenzenden Platz der Demokratie soll das Dach rekonstruiert werden, um näheren Aufschluss über die Brandursache zu erhalten. Die Ermittler rechnen nicht vor Montag mit Ergebnissen.

Das Feuer am Donnerstagabend hat etwa 30 000 wertvolle Bücher aus dem 16. bis 18. Jahrhundert zerstört. Die Bestände der Herzogin Anna Amalia Bibliothek, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, sind nicht versichert. Die Stiftung Weimarer Klassik rechnet mit einem Schaden in zweistelliger Millionenhöhe.

Kulturstaatsministerin Christina Weiss hatte am Freitag eine Soforthilfe von umgerechnet über sechs Mio. Franken zugesagt. Die Konferenz Nationaler Kultureinrichtungen aus Dresden sagte ebenfalls Unterstützung zu. Rund 40 000 Bände wurden durch Löschwasser und starken Rauch beschädigt.

Sie werden weiter verpackt und zum Zentrum für Bucherhaltung nach Leipzig gebracht, wo sie tiefgefroren werden. Der Transport wird nach Angaben der Stiftung Weimarer Klassik heute voraussichtlich abgeschlossen sein.

Das Feuer zerstörte unter anderem die wertvolle Musikaliensammlung. Die bedeutende Bibelsammlung konnte gerettet werden. Das Prunkstück der Bibliothek, der Rokokosaal, ist stark einsturzgefährdet.

Bibliotheksdirektor Michael Knoche räumte Mängel bei den Brandschutzbedingungen ein. Die Bibliothek in dem mehr als 400 Jahre alten Gebäude beherbergte rund eine Million Bücher, darunter die grösste Faust-Sammlung der Welt.

(rr/sda)

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