Ursache in Herisau geklärt: Es war die Glühbirne

publiziert: Mittwoch, 14. Okt 2009 / 16:10 Uhr

Herisau - Die Ursache des Grossbrands in Herisau vom 29. September ist geklärt: Durch die Hitze einer 100-Watt-Glühbirne im Keller eines Wohnhauses hatte sich eine zu nahe an der Lampe stehende Matratze entzündet. Beim Brand entstand ein Millionenschaden.

In kleinen Räumen sollten laut Feuerwehr schwache Glühbirnen verwendet werden.
In kleinen Räumen sollten laut Feuerwehr schwache Glühbirnen verwendet werden.
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Die Ausserrhoder Polizei informierte über die Brandursache. Ein Bewohner hatte die Lampe rund anderthalb Stunden vor Brandausbruch eingeschaltet. Der Fall zeige, dass brennbare Gegenstände nicht zu nahe an Lampen gestellt werden dürften. Zudem seien in kleinen Räumen schwächere Glühbirnen zu verwenden, heisst es.

Beim Grossbrand im historischen Teil des Ausserrhoder Hauptorts standen vier Gebäude in Flammen; 35 Personen mussten evakuiert werden. Sie wurden bei Freunden oder Verwandten sowie in einer Notunterkunft einquartiert. Verletzte gab es nicht.

Das Feuer war am 29. September kurz vor 15 Uhr im Keller eines fünfstöckigen Mehrfamilienhauses ausgebrochen. 100 Feuerwehrleute standen im Einsatz, konnten aber nicht verhindern, dass die Flammen vom Dachstock aus auf drei Nachbarhäuser übergriffen.

(ht/sda)

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