Niemand liest die AGB

User nach wie vor zu sorglos bei App-Downloads

publiziert: Donnerstag, 7. Nov 2013 / 14:35 Uhr
Experte rät, so wenige Programme wie nur möglich zu installieren. (Symbolbild)
Experte rät, so wenige Programme wie nur möglich zu installieren. (Symbolbild)

Rolling Meadows/London/Wien - 90 Prozent der App-User lesen vor dem Download die Datenschutzerklärungen nicht oder nur selten, beschreibt das «IT-Risk/Reward Barometer 2013» von ISACA. Gleichzeitig geben nur vier Prozent der Konsumenten im Vereinigten Königreich an, den App-Entwicklern im Umgang mit ihren Daten zu trauen.

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«Man hat leider nicht die Wahl, welche Berechtigungen man der App gibt, man kann sich nur entscheiden, sie nicht zu installieren», erklärt Roman Umschweif, Datenschutz-Experte des Konsumentenschutzverbandes Wien. «Generell muss man sich fragen, warum jemand ein Programm gratis anbietet.»

IT-Insider sorgen sich um Daten

Experte Umschweif weist darauf hin, dass App-Entwickler einen Gewinn aus der kostenlosen Anwendung ziehen wollen. «Die Daten werden ja nicht gesammelt, um Datenmüll zu generieren, sie speichern zum Beispiel Bewegungsdaten und Kaufverhalten.» Das ist auch jener Punkt, um den sich IT-Spezialisten laut der ISACA-Studie am meisten sorgen. 44 Prozent machen sich Gedanken darüber, wer Zugriff zu den Nutzungsdaten hat, 29 Prozent fragen sich, wie die Informationen eigentlich genutzt werden.

Bei den Konsumenten stehen im Gegensatz zu den IT-Spezialisten andere Fragen im Vordergrund. Die meisten machen sich Sorgen darüber, dass andere ihre technischen Geräte hacken könnten (24 Prozent). Ramsés Gallego, internationaler Vizepräsident von ISACA, weist darauf hin, dass man die Vorteile von Apps immer gegen ihre Risiken abwägen sollte. Auch Umschweif mahnt zur Vorsicht: «Man sollte so wenig Apps wie möglich installieren, also nur jene, die man unbedingt braucht. Und man sollte sich einen Schutz gegen Viren und Trojaner zulegen.»

Konsumentenverhaltens wird analysiert

Für die Unternehmen sind die riesigen Datenmengen ein gefundenes Fressen. «Mit der zunehmenden Nutzung von Online-Channels ist es auch zu einem Boom in der Marktforschungs- und Datenschutzanalyse gekommen», so Oliver Schmitt von viennabrand. «Man muss den Markt auch nach seinen Bedürfnissen verstehen.» Umschweif stimmt zu: «Unternehmen wollen immer mehr wissen, sie wollen ihre Angebote gezielt an den Mann oder die Frau bringen.» Apps und Kundenkarten unterstützen den Weg dorthin.

 

 

(tafi/pte)

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