Vatikan kritisiert Georgien
publiziert: Sonntag, 21. Sep 2003 / 16:24 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 21. Sep 2003 / 17:17 Uhr

Rom - Zwischen dem Vatikan und Georgien hängt der Haussegen schief. Der Kirchenstaat übte scharfe Kritik an der georgischen Regierung. Diese anerkennt die römisch-katholische Kirche in der orthodox geprägten Republik nicht.

Der Vatikan wird in Georgien nicht anerkannt.
Der Vatikan wird in Georgien nicht anerkannt.
Er habe Georgien unverrichteter Dinge wieder verlassen müssen, beklagte sich der vatikanische Aussenminister, Erzbischof Jean Louis Tauran, nach italienischen Medienberichten.

Tauran war in der letzten Woche nach Tiflis gereist, um das bilaterale Abkommen zu unterzeichnen, das die rechtliche Anerkennung der katholischen Kirche regeln sollte. Im letzten Augenblick habe die georgische Führung jedoch einen Rückzieher gemacht, sagte Tauran.

Tauran beschuldigte die orthodoxe Kirche der früheren Sowjetrepublik durch die Verbreitung unwahrer Nachrichten das Abkommen zu Fall gebracht zu haben.

Dies wird Papst Johannes Paul II. grossen Schmerz bereiten, fügte er hinzu. Das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche hatte 1999 Georgien besucht und alle christlichen Kirchen zur Zusammenarbeit aufgerufen.

Die vorherrschende orthodoxe Kirche in Georgien hatte das Abkommen mit der Begründung abgelehnt, die katholische Kirche wolle damit ihren Einfluss ausbauen.

Am Freitag hatten tausende georgischer Studenten mit Demonstrationen die Hauptstadt Tiflis lahmgelegt. Auf deren Druck hatte Präsident Eduard Schewardnadse die Unterzeichnung des Abkommens abgelehnt.

Eine Woche nach Beendigung seiner viertägigen Slowakei-Reise hat Papst Johannes Paul II. einen deutlich erholten Eindruck gemacht. Er sprach vor tausenden Gläubigen in Castel Gandolfo bei Rom das Angelus-Gebet.

Er sprach wieder mit festerer Stimme und benötigte keine fremde Hilfe zum Verlesen seiner Ansprache. Das schwer kranke 83-jährige Oberhaupt der katholischen Kirche wird noch bis zum kommenden Wochenende in seiner Sommerresidenz Castel Gandolfo bleiben.

(bert/sda)

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