Verhandlungen Springer-Ringier abgebrochen
publiziert: Mittwoch, 13. Nov 2002 / 21:52 Uhr

Zürich - Michael Ringier führt die Gespräche über ein Zusammengehen mit dem Axel Springer Verlag in Berlin nicht mehr weiter.

Ausschlaggebend für den Verhandlungsabbruch war für den Zürcher Verleger Michael Ringier der Wunsch, weiterhin selbständig zu sein.
Ausschlaggebend für den Verhandlungsabbruch war für den Zürcher Verleger Michael Ringier der Wunsch, weiterhin selbständig zu sein.
Eine volle Fusion der beiden Unternehmen wäre die einzige sinnvolle Lösung gewesen, teilte die Ringier AG mit. Dies ergab sich aus der Analyse verschiedener Beteiligungsmodelle. Ein Zusammenschluss hätte die Ringier AG indes die Unabhänigkeit gekostet. Diesen Preis wollte Michael Ringier nicht zahlen.

Michael Ringier habe Friede Springer, die Witwe des Verlagsgründers Axel Springer, persönlich in Berlin informiert. Bei der Ringier AG gab man sich zurückhaltend. Weitere Auskünfte seien erst ab Donnerstag zu haben.

Der Axel Springer Verlag bleibe an weiteren Aktivitäten im deutschsprachigen Raum interessiert und halte an seiner Expansionsstrategie in ausländische Märkte fest. Der Schweizer Medienmarkt bleibe aber für das Berliner Verlagshaus interessant.

Anfang September war bekannt geworden, dass die beiden Verlagshäuser über den Verkauf des 40-prozentigen Kirch-Anteils am Axel Springer Verlag verhandeln. Laut damaligen Presseberichten stand indes im Sinne einer Überkreuzungsbeteiligung eine komplette Übernahme Ringiers durch Springer zur Diskussion.

Im Oktober sicherte sich Friede Springer die Mehrheit am Verlag, indem sie der Deutschen Bank 10,4 Prozent von Kirchs 40-Prozent-Anteil abkaufte. Die Gespräche mit dem Schweizer Verlagshaus über den Kauf der restlichen 29,6 Prozent wurden fortgesetzt.

Nach dem Abbruch der Gespräche könne man sich auf alternative Verwertungen des einstigen Kirch-Paketes konzentrieren, sagte Edda Fels. Die Bank will das Paket weiterverkaufen oder an der Börse plazieren. Da es sich um vinkulierte Namensaktien handelt, hat Friede Springer hier das letzte Wort.

(bsk/sda)

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