Verhinderte Anti-WEF-Demo in Basel hat Nachspiel

publiziert: Freitag, 1. Feb 2008 / 15:56 Uhr / aktualisiert: Freitag, 1. Feb 2008 / 16:15 Uhr

Basel - Die heftige Kritik am Polizeieinsatz zur Verhinderung einer unbewilligten Anti-WEF-Demo in Basel hat Folgen: Der Basler Sicherheitsdirektor Hanspeter Gass (FDP) hat eine Administrativuntersuchung eingeleitet.

Will alle Vorwürfe abklären: Hanspeter Gass.
Will alle Vorwürfe abklären: Hanspeter Gass.
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Nach dem Polizeieinsatz zur Verhinderung der WEF-Demo erachtet Gass eine grundlegende Aufarbeitung der Sach- und Rechtslage für «dringend angezeigt». Alle im Raum stehenden Vorwürfe und Fragen müssten bis ins Detail abgeklärt werden, heisst es im Communiqué. Dies liege im Interesse des Rechtsstaates, der betroffenen Bürger und auch der Polizei selbst.

In der Mitteilung attestiert das Sicherheitsdepartement der Basler Polizei, dass ihr Einsatz sein Ziel erreicht habe. Personen- und Sachschäden seien erfolgreich vermieden worden und eine unbewilligte Demonstration habe nicht stattfinden können. Die nun eingeleiteten Abklärungen müssten jedoch unabhängig davon erfolgen.

Unschuldige stundenlang in Gewahrsam

Die Basler Polizei steht derzeit im Schussfeld der Kritik, weil sie letzten Samstag zur Verhinderung der Anti-WEF-Demo neben anderen auch Unschuldige während Stunden in Gewahrsam genommen haben soll.

Darunter befand sich neben Journalisten und Jugendlichen auch eine Gruppe von tschechischen Architekturstudenten. Die Vorfälle bilden auch Gegenstand von parlamentarischen Vorstössen.

(ht/sda)

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