Der Frühling kehrt nun endlich ein

Verkehrsunfälle und Staus bei frühlingshaften Temperaturen

publiziert: Sonntag, 29. Apr 2001 / 17:30 Uhr

Bern - Nur eine Woche nach heftigen Schneefällen bis in die Niederungen war es am Wochenende mit sonnigen Abschnitten wieder frühlingshaft mild. In Sitten zeigte das Thermometer bei Föhn 22,6 Grad an. Wie der März war der April aber insgesamt zu nass.

Am meisten zeigte sich die Sonne in den zentralen und östlichen Landesteilen, während in den übrigen Gebieten bei vorwiegend starker Bewölkung einige Regentropfen fielen. Die Temperaturen pendelten um 17 Grad, mit Föhn erreichten sie am Sonntagnachmittag knapp 23 Grad, wie es bei MeteoSchweiz hiess. Sitten verzeichnete mit 22,6 Grad einen neuen Jahreshöchstwert.

April weniger extrem als der März

Obwohl es seit Donnerstag nur wenig regnete, war der April gemäss einer vorläufigen Statistik gegenüber der langjährigen Norm mit rund zwei Dritteln Regentagen deutlich zu nass. In Genf fiel mit 112 Milimeter beispielsweise doppelt so viel Regen wie üblich in diesem Monat.

Damit ist der April 2001 aber nicht so extrem wie der Vormonat, als es an 26 der 31 Tage regnete und im Flachland bis 4,5 Mal mehr Regen als im Durchschnitt fiel.

Die Lawinengefahr ist nach den geringen Niederschlägen der letzten Tage gesunken und geht nun hauptsächlich von Nassschneelawinen aus. Das Eidgenössische Institut für Schnee- und Lawinenforschung stufte die Lawinengefahr für das gesamte Schweizer Alpengebiet als mässig ein.

Tag der Schifffahrt

In die Sommersaison sind am Sonntag offiziell die fünfzehn grossen Schweizer Schifffahrtsgesellschaften mit ihren über 200 Kursschiffen ausgelaufen. Auf dem Thunersee feierte das giftgrüne «Drachenschiff» seine Jungfernfahrt.

Wer am Samstag mit dem Auto in Richtung Süden unterwegs war, musste sich erneut gedulden. Auf der Gotthard-Autobahn A2 stauten sich die Fahrzeuge zwischen Erstfeld und Göschenen UR am Nachmittag auf bis zu 10 Kilometern Länge.

Im Tessin standen die Fahrzeuge in Richtung Norden vor dem Gotthardtunnel vorübergehend auf 3 Kilometern. Stockender Verkehr gab es auch am San Bernardino in Fahrtrichtung Süden vor einer Baustelle bei Mesocco. Am Sonntag blieben grössere Verkehrsbehinderungen dagegen aus.

Ein Toter und zahlreiche Verletzte

Über das Wochenende ereigneten sich mehrere Unfälle mit Dutzenden von Verletzten. Bei einem Selbstunfall in Ettingen BL verlor in der Nacht auf Sonntag ein 22-jähriger Beifahrer sein Leben.

Zehn Personen, darunter sechs Jugendliche zwischen 15 und 16 Jahren, sind am Samstagnachmittag bei Leissigen BE verletzt worden. Ein Autofahrer war aus ungeklärten Gründen auf die Gegenfahrbahn geraten und mit insgesamt vier Wagen kollidiert.

Felssturz an der Grimsel

Bis auf unbestimmte Zeit gesperrt ist die Grimselstrasse bei Innertkirchen BE. Im Gebiet Urweid waren am Samstagmittag rund 10 000 Kubikmeter Fels niedergegangen, beschädigten die Grimselstrasse aber nicht.

Die Steinmassen rissen Bäume mit und zerstörten über eine Länge von rund 100 Metern die Steinschlag-Schutznetze oberhalb der Kantonsstrasse. Das Abbruchrisiko im fraglichen Gebiet wird weiterhin als sehr hoch eingestuft. Guttannen ist via eine Notumfahrung im Einspurbetrieb erreichbar.

(kil/sda)

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