Verletzter G-8-Gegner verlässt Spital
publiziert: Freitag, 4. Jul 2003 / 07:14 Uhr / aktualisiert: Freitag, 4. Jul 2003 / 08:37 Uhr

Lausanne - Der G-8-Gegner Martin Shaw, der in Aubonne VD bei einer Kundgebung verletzt worden war, hat das Spital verlassen. In einer Woche will er nach Barcelona zurück kehren. Globalisierungsgegner kritisierten derweil die Ermittlungen der Polizei.

Martin Shaw und andere G-8-Kritiker präsentierten den Medien am Donnerstag neue Bilder der Blockade-Aktion auf einer Brücke über der Autobahn A1 bei Aubonne, bei welcher Shaw am 1. Juni verletzt worden war.

Auf den Bildern sieht man jenen Schaffhauser Polizisten, der das Seil durchschnitt, an dem Shaw gehangen hatte. Zu sehen ist, wie der Schaffhauser Beamte im ersten Wagen vor Ort ankommt, zusammen mit dem Leiter der Polizeieinheit.

Das Bild beweist damit, dass der Schaffhauser vom ersten Augenblick an vor Ort war. Dies widerspricht der nach dem Unfall abgegebenen Behauptung der Polizei.

Anklage gefordert

Aufgrund der Bilder forderten die Globalisierungsgegner in Lausanne, dass auch der Leiter der Polizeieinheit angeklagt wird.

Der Waadtländer Polizist trage die Verantwortung für das Vorgehen seines ihm untergebenen Schaffhauser Kollegen, sagte Jean-Pierre Garbade, Anwalt des Aktivisten Martin Shaw. Damit müsse der Kanton Waadt auch die Pflegekosten für Shaw übernehmen, forderte der Anwalt.

Gut einen Monat nach dem Unfall in Aubonne konnte der G-8-Gegner am Donnerstagvormittag das Lausanner Universitätsspital CHUV verlassen. Bis seine Brüche im Becken- und Lendenwirbelbereich und am linken Fuss ausgeilt sind, werden laut Angaben des CHUV mindestens sechs Monate vergehen.

(bsk/sda)

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