Vermisste Madeleine direkt in Ferienanlage ermordet?
publiziert: Sonntag, 5. Aug 2007 / 17:54 Uhr

Lissabon/London - Die vermisste Madeleine ist nach einem Zeitungsbericht möglicherweise direkt in ihrem Zimmer in einer Ferienanlage in Südportugal ermordet worden.

Das vierjährige britische Mädchen war vor drei Monaten aus der Ferienanlage verschwunden.
Das vierjährige britische Mädchen war vor drei Monaten aus der Ferienanlage verschwunden.
9 Meldungen im Zusammenhang
Wie die portugiesische Zeitung «Correio da Manh» am Sonntag berichtete, haben Leichenspürhunde der britischen Polizei in dem Raum angeschlagen. Das vierjährige britische Mädchen war vor drei Monaten aus der Anlage im Algarve-Badeort Praia da Luz verschwunden.

Die Reaktion der Hunde deute daraufhin, dass sich in der Ferienwohnung eine Leiche befunden hat, hiess es weiter. Die Ermittler hätten deshalb nochmals genau den Strand abgesucht - für den Fall, dass der Mörder die Leiche ins Meer warf.

Die Ermittler in Portugal waren bislang stets davon ausgegangen, dass die Lösung im «Fall Madeleine» wahrscheinlich in dem Algarve-Ort liegt. Auch die erneute Durchsuchung des Hauses des bisher einzig Verdächtigen am Wochenende stehe in diesem Zusammenhang.

Der Brite lebt in der Nähe der Ferienanlage. An der Aktion waren neben portugiesischen Beamten auch zwei britische Spezialisten beteiligt. Die Operation werde mehrere Tage dauern, berichtete der Sender BBC. Die Beamten durchsuchten nicht nur das Innere des Wohnhauses, sondern gruben auch den Garten um und rissen Bäume und Büsche aus.

Der seit langem in Portugal lebende Brite war schon mehrfach von der Polizei vernommen worden und hatte stets seine Unschuld beteuert. Er ist der einzige, den die Polizei bislang als Verdächtigen bezeichnete.

(smw/sda)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
London - Im Fall der seit Mai ... mehr lesen
Bisherige Hinweise auf den Aufenthaltsort der vermissten Maddie hatten sich als falsch herausgestellt.
Gerry und Kate McCann wollten wollen nach eigenen Angaben das Geld des Hilfsfonds nicht anrühren.
London - Die inzwischen selbst unter ... mehr lesen
London/Lissabon - Im Fall Madeleine legt die portugiesische Polizei den Eltern nach einem Pressebericht keinen Totschlag zur Last. Die Ermittler werfen Kate und Gerry McCann lediglich vor, die Leiche ihrer vierjährigen Tochter verborgen zu haben. mehr lesen 
London - Die portugiesische Polizei übergibt den Fall Madeleine an die Staatsanwaltschaft. Die Anklagebehörde muss dann entscheiden, ob Kate und Gerry McCann beschuldigt werden. mehr lesen 
Weitere Artikel im Zusammenhang
Nach Madeleines Mutter wird auch ihr Vater verhört.
London/Lissabon - Nach einer dramatischen Wende im Fall der seit vier Monaten vermissten Madeleine gilt nun die Mutter des kleinen Mädchens als Verdächtige. Aber auch der Vater wurde am ... mehr lesen
London - Hundert Tage nach dem Verschwinden der kleinen Madeleine hat die Polizei erstmals eingeräumt, dass das kleine Mädchen tot sein könnte. mehr lesen 
London - Die Suche nach der ... mehr lesen
Die entführte Madeleine wurde nicht gefunden.
Madeleine wird seit dem 3. Mai vermisst.
Lissabon - Die portugiesische Polizei hat die Suche nach dem Ort aufgenommen, an dem sich die Leiche der vermissten Madeleine ... mehr lesen
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Die Angriffe auf KMU werden im kommenden Jahr ebenso zunehmen, wie die auf Städte und Gemeinden.
Die Angriffe auf KMU werden im ...
Konzentration auf Ransomware begünstigt Angriffe auf weniger geschützte Bereiche  Jena - Wenn die Kassen in Elektro-Flächenmärkten nicht mehr klingeln, im Strassenverkehrsamt keine Kfz zugelassen werden können oder Kliniken neue Patienten abweisen müssen - dann ist in der Regel ein Virus schuld. Dieser heisst jedoch nicht Corona, sondern beispielsweise Ransomware und verbreitet sich digital so schnell wie die Omikron-Variante. mehr lesen 
Spyware der israelischen Firma Candiru im Fokus der Ermittlungen  Jena - Die Forscher des europäischen IT-Sicherheitsherstellers ESET haben strategische Angriffe auf die Webseiten von Medien, Regierungen, Internet-Service-Providern und Luftfahrt- und Rüstungsunternehmen aufgedeckt. Im Fokus stehen nach aktuellen Erkenntnissen Organisationen in Ländern des Nahen Ostens bzw. mit Verbindungen dorthin. mehr lesen  
Bern - Kriminellen Hackern ist es mutmasslich gelungen, eine Liste mit Namen von bis zu 130'000 Unternehmen zu entwenden, welche über die Plattform EasyGov im Jahr 2020 einen Covid-19-Kredit beantragt hatten. Weitere Daten ausser den Firmennamen wurden nach heutiger Erkenntnis nicht gestohlen. Das SECO, als Betreiberin von Easy-Gov, hat Sofortmassnahmen ergriffen und eine Untersuchung eingeleitet. mehr lesen  
Das Hauptangriffsziel für Cyber-Kriminelle bleibt weiterhin das E-Mail-Postfach ahnungsloser Nutzer oder Unternehmen. Der IT-Security-Anbieter Trend Micro hat allein im ersten Halbjahr 2021 fast 41 ... mehr lesen
Homeoffice in der Pandemie begünstigte die Verbreitung von Malware.
Titel Forum Teaser
  • paparazzaphotography aus Muttenz 1
    Foto Sanatorio Liebes news.ch Team, es ist für mich eine Ehre dass sie mein Foto des ... Di, 03.01.17 22:12
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Motor hinten oder vorne war dem Tram in Basel völlig egal! Ob ein Auto über- oder untersteuert, ist nicht von der Lage des Motors ... Mi, 01.06.16 10:54
  • Mashiach aus Basel 57
    Wo bleibt das gute Beispiel? Anstatt sichere, ÜBERSTEUERNDE Heckmotorwagen zu fahren, fahren sie ... Mo, 30.05.16 11:56
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Zugang "Das sunnitische Saudi-Arabien, das auch im Jemen-Konflikt verstrickt ... So, 29.05.16 22:06
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Pink Phanter-Bande? Am 25. 7. 2013 hat eine Befreiung von Pink Panther-Mitglied Milan ... So, 29.05.16 15:38
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    ja, weshalb sollte man solches tun? Ist doch krank, Gott zu beschimpfen! Das hat etwas, ... So, 29.05.16 12:12
  • Gargamel aus Galmiz 10
    Warum sollte man überhaupt den Glauben an Gott beschimpfen oder verspotteten? Wie krank ... So, 29.05.16 10:11
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Wir sind ja alle so anders als diese "Flüchtlinge". Warum sind auch nicht alle so edel, wie ... Sa, 28.05.16 20:25
Unglücksfälle Zorn über Tötung von Gorilla in US-Zoo Cincinnati - Die Tötung eines Gorillas im Zoo der ...
 
Timeout für Vorgang überschritten
Source: https://www.news.ch/ajax/home_col_3_1_4all.aspx?adrubIDs=307