Vermummte auf Zerstörungstour in Basel
publiziert: Samstag, 22. Mai 2010 / 22:28 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 23. Mai 2010 / 00:05 Uhr

Basel - Eine Gruppe von etwa 20 Vermummten hat am Freitagabend auf einem Saubannerzug durch eine Einkaufsstrasse in Basel grossen Schaden hinterlassen. Sie schlugen Schaufenster und Autoscheiben ein und besprayten Hauswände mit Parolen.

2 Meldungen im Zusammenhang

Passanten, die die Vandalen beobachteten, alarmierten die Polizei, wie die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt mitteilte. Gleichzeitig ging bei einer Bijouterie der Einbruchalarm los. Die Polizei war mit einem Grossaufgebot vor Ort. Sie erhielt Verstärkung von den Baselbieter Kollegen und der Grenzwache.

25 bis 30 Geschäfte beschädigt

Die Vermummten hätten auf einem 200 bis 300 Meter langen Abschnitt der Freien Strasse wahllos praktisch alle Schaufenster zertrümmert, sagte Markus Melzl, Sprecher der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt, auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. 25 bis 30 Geschäfte waren betroffen. Zudem wurden etwa 10 Fahrzeuge beschädigt.

Ein Motiv sei nicht auszumachen, sagte der Sprecher. Die Vandalen hätten Losungen und Symbole gegen den Kapitalismus an Gebäude gesprayt. Die Schadensumme ist noch nicht bekannt, laut Melzl dürfte sie aber mehrere 100'000 Franken betragen.

Unbekannt entkommen

Bei der Kreuzung der Freien Strasse mit der Rüdengasse trennte sich der Vandalen-Trupp. Die unbekannten Täter liefen in unterschiedliche Richtungen davon. Ihre Tatwerkzeuge - meist Bauhämmer - liessen sie ebenso zurück wie Kleidungsstücke, mit denen sie ihre Gesichter bedeckt hatten.

Woher die Täter kamen, ist nicht geklärt. Melzl verwies auf die antikapitalistischen Sprayereien: Nicht auszuschliessen sei, dass sich eine Gruppe dem Fackelzug «angehängt» habe, welcher möglicherweise im Zusammenhang mit der Polemik um verbotenes Fackelabbrennen durch einen FCB-Spieler gestanden sei. Es gebe Hinweise auf Linksautonome wie auf Hooligans.

(fest/sda)

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