Verstärkte kulturelle Zusammenarbeit mit Russland
publiziert: Sonntag, 1. Mrz 2009 / 16:08 Uhr

Moskau - Die Schweiz und Russland haben eine verstärkte Zusammenarbeit im kulturellen Bereich vereinbart. Um die gegenseitige Achtung weiter zu stärken, brauche es nicht nur wirtschaftliche, sondern auch kulturelle Beziehungen, sagte Bundesrat Pascal Couchepin in Moskau.

Um die gegenseitige Achtung weiter zu stärken, brauche es auch kulturelle Beziehungen, sagte Bundesrat Pascal Couchepin.
Um die gegenseitige Achtung weiter zu stärken, brauche es auch kulturelle Beziehungen, sagte Bundesrat Pascal Couchepin.
1 Meldung im Zusammenhang
Couchepin und der russische Kulturminister Alexander Awdejew unterzeichneten in der berühmten Tretjakow-Galerie eine Absichtserklärung zum Ausbau der kulturellen Beziehungen zwischen Moskau und Bern. Beide Länder hätten ein grosses Interesse für die Kultur des anderen, sagte Awdejew.

«Das Dokument ist eine Grundlage, um unsere Zusammenarbeit noch weiter zu entwickeln», sagte Couchepin. Die Absichtserklärung schafft einen Rahmen für eine Zusammenarbeit im Archivs- und Bibliotheksbereich aber für bilaterale Kunstprojekte.

So soll unter anderem die Stiftung Pro Helvetia verstärkt in Russland aktiv sein und die Umsetzung russisch-schweizerischer Projekte fördern.

Rechtssicherheit

Couchepin hob die schweizerischen Anstrengung gegen den illegalen internationalen Kunsthandel hervor. Das dazu verabschiedete Gesetz verhindere, dass der Kunstplatz Schweiz korrumpiert werde. Für Russland ist diese Art der Rechtssicherheit sehr wichtig, wenn es darum geht, Kunstwerke für Ausstellungen auszuleihen.

Moskau fürchtet unter anderem mögliche Klagen von Erben von Kunstsammlern, die nach der Revolution enteignet wurden. In der Vergangenheit war die Schweiz zudem auch Umschlagplatz für russische Ikonen.

Russland Kulturminister Awdejew hatte Couchepin zuvor eine Führung durch die weltberühmte Tretjakow-Galerie gegeben, eines der bedeutendsten Museen des Landes. Im Herbst werden einige Exponate der Galerie in Martigny zu sehen sein.

(smw/sda)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Jede 5G-Basisstation benötigt einen Glasfaseranschluss.
Jede 5G-Basisstation benötigt einen ...
Bern - Dichte und leistungsfähige Netze mit adaptiven Mobilfunkantennen für 5G, in Kombination mit einem gezielten Glasfaserausbau, können die Schweiz auf dem Weg in Richtung Hochbreitband-Gesellschaft voranbringen. Zugleich sind die Voraussetzungen gegeben, um die Bevölkerung wirksam vor der Strahlung durch Antennen zu schützen. mehr lesen 
Buchhaltung Bern - Der Bundesrat hat am 26. Januar 2022 das summarische Abrechnungsverfahren für Kurzarbeitsentschädigung (KAE) ... mehr lesen  
Der Bund sendet ein wichtiges Signal an Arbeitnehmer und Betriebe.
Durch die Massnahme sollten Saisonmitarbeitenden im Gastgewerbe Ganzjahresperspektiven geboten werden.
Verbände Bern - Um den Herausforderungen der saisonbedingten Arbeitslosigkeit und des Fachkräftemangels im ... mehr lesen  
Coronavirus  Bern - Der Bundesrat hat heute beschlossen, das ... mehr lesen  
Der Bundesrat reagiert auf die Corona-Situation.
Titel Forum Teaser
  • melabela aus littau 1
    es geht nicht nur um homosexuelle ich bin eine frau und verheiratet mit einem mann. leider betrifft es ... So, 14.08.16 13:18
  • Pacino aus Brittnau 731
    Kirchliche Kreise . . . . . . hatten schon immer ein "spezielles" Verhältnis zu ... Do, 09.06.16 08:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • Pacino aus Brittnau 731
    Demokratie quo vadis? Wenn die Demokratie den Stacheldraht in Osteuropa-, einen Wahlsieg von ... Mo, 06.06.16 07:55
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Es... muss darum gehen, die Kompetenz der Kleinbauern zu stärken. Das sorgt ... Do, 02.06.16 13:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Kindeswohl egal! Es geht doch vor allem um die eigenen Kinder der Betroffenen. Die ... Do, 02.06.16 08:10
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Verlust der Solidarität: Verlust der Demokratie! Vollständig und widerspruchsfrei beantworten lässt sich das wohl nicht. ... Mi, 01.06.16 00:18
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Unterstützung "Deshalb sind für die Sozialhilfe 267 Millionen Franken mehr und für ... Di, 31.05.16 10:38
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute So Mo
Zürich 13°C 18°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen freundlich
Basel 12°C 20°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich freundlich
St. Gallen 11°C 16°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen freundlich
Bern 12°C 19°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich freundlich
Luzern 13°C 18°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen freundlich
Genf 12°C 23°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
Lugano 18°C 28°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen wolkig, aber kaum Regen
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten