Verzicht auf Herztransplantationen am Unispital Zürich

publiziert: Samstag, 18. Sep 2004 / 13:18 Uhr

Zürich - Werden Transplantationen schweizweit auf Zentren konzentriert, ist das Unispital Zürich gemäss seiner Direktorin Christiane Roth bereit, auf Herztransplantationen zu verzichten. Dies sagte sie nach dem erneuten Tod eines Patienten.

Jede Handlung soll neu von zwei Personen begutachtet werden.
Jede Handlung soll neu von zwei Personen begutachtet werden.
Am Freitag wurde bekannt, dass im Universitätsspital Zürich (USZ) bei der ersten Herztransplantation nach mehrmonatigem Operationsunterbruch erneut ein Patient verstarb. Allerdings war dieses Mal ein Organversagen Ursache für den Tod, und nicht ein medizinischer Fehler wie beim Tod einer 57-jährigen Frau im April.

Ihr war damals ein Herz mit einer falschen Blutgruppe eingesetzt worden. Seither wurden am USZ sämtliche Abläufe bei Herzverpflanzungen unter die Lupe genommen und optimiert. Neu wird gemäss Michele Genoni, Leiter der Herzklinik, jede Handlung von zwei Personen begutachtet.

Nicht erst seit dem Fall im April wird in der Schweiz über die Arbeitsteilung der Unispitäler in der Transplantationsmedizin diskutiert. Vergangenen Februar gaben die Standortkantone bekannt, dass bis Ende Jahr ein Planungsbericht vorliegen soll.

Sollte dieser eine Konzentration auf spezialisierte Zentren vorsehen, sei das USZ bereit, künftig auf Herztransplantationen zu verzichten, bekräftigte USZ-Direktorin Roth gegenüber Radio 24 ihre Haltung vom Frühling.

Dieser Entscheid sei in Absprache mit der kantonalen Gesundheitsdirektion erfolgt und schweren Herzens, schliesslich sei das USZ das älteste Herztransplantationszentrum der Schweiz. Heute werden neben Zürich auch in den Unispitälern Bern, Basel, Genf und Lausanne Herzen transplantiert.

(rr/sda)

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