Viele Menschen erfrieren in Schnee und Kälte

publiziert: Freitag, 30. Dez 2005 / 18:04 Uhr / aktualisiert: Freitag, 30. Dez 2005 / 19:32 Uhr

Warschau/Hamburg/Rom - Tiefe Temperaturen in Europa: In den letzten Tagen sind viele Menschen erfroren. In Polen starben mehr als 20 Menschen. Weitere Opfer gab es in Grossbritannien, Italien und Kroatien.

1 Meldung im Zusammenhang
In mehreren Regionen Europas wurde wegen heftiger Schnee- und Regenfälle der Notstand ausgerufen, in anderen wurden Kälterekorde gemessen.

In Polen waren die Menschen besonders schlecht auf die Kälte vorbereitet: Dort starben nach Polizeiangaben in den vergangenen zehn Tagen 22 Menschen an Unterkühlung.

In Grossbritannien wurde ein Mann erfroren auf den Stufen des Rathauses von West Bromwich im Landesinneren aufgefunden - dort wurde der kälteste Dezember seit zehn Jahren verzeichnet.

In Italien starb ein Mann im Hauptbahnhof von Rom. Ein weiterer Obdachloser wurde tot in einem Auto gefunden.

500 Ortschaften abgeschnitten

In Kroatien starb eine 91-jährige Frau. Sie war vor ihrem Haus erfroren. In der Türkei waren rund 500 Ortschaften durch Schnee von der Aussenwelt abgeschnitten.

Erstmals seit mehr als 20 Jahren schneite es in der italienischen Stadt Florenz. In der Region um Neapel rief die Polizei wegen starker Regen- und Schneefälle den Notstand aus. Der Zug- und Flugverkehr war eingeschränkt.

Stundenlange Verspätungen

Störungen gab es auch in Frankreich: Westlich von Paris war wegen Eises auf den elektrischen Oberleitungen der Bahnverkehr stark beeinträchtigt. Fahrgäste mussten stundenlange Verspätungen in Kauf nehmen. Allein im Bahnhof der westfranzösischen Stadt Le Mans sassen deshalb 1200 Reisende fest.

Auch in Deutschland kam es zu Verkehrbehinderungen auf den Strassen. Die Hauptverkehrsadern waren aber vom Schnee geräumt. Schwere Unfälle blieben aus. In den Niederlanden und Österreich warnten die Behörden für das bevorstehende Wochenende vor extremer Kälte.

(smw/sda)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - Der Winter hält auch in der ... mehr lesen
Der Winter hat Europa im Griff.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Schon lange auf der Liste: Basler Fasnacht.
Schon lange auf der Liste: Basler Fasnacht.
Mitmachen erwünscht  Das Bundesamt für Kultur (BAK) aktualisiert zum zweiten Mal die seit 2012 bestehende «Liste der lebendigen Traditionen in der Schweiz». Auch die Bevölkerung ist aufgerufen, lebendige Traditionen für die Aktualisierung vorzuschlagen. mehr lesen 
Publinews Im Haushalt passieren jeden Tag zahlreiche Unfälle. Dabei sind Senioren häufiger betroffen als Kinder oder Erwachsene im ... mehr lesen  
Ein Missgeschick kann immer passieren.
Die Preise sind gegenüber dem Vorjahr um 6,9% gestiegen.
Produzenten- und Importpreisindex im Mai 2022  Der Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise erhöhte sich im Mai 2022 gegenüber dem Vormonat um 0,9% und erreichte den Stand von 109,4 Punkten (Dezember 2020 = 100). Höhere ... mehr lesen  
Weiterbildung in der Schweiz im Jahr 2021  Im Jahr 2021 haben sich 45% der Bevölkerung weitergebildet. Dieser Anteil ist relativ hoch, im Vergleich zur letzten Erhebung vom Jahr 2016 entspricht es jedoch einem Rückgang ... mehr lesen
Mit zunehmendem Bildungsniveau steigt der Anteil der Personen, die an Weiterbildungsaktivitäten teilnehmen.
Titel Forum Teaser
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Fr Sa
Zürich 8°C 12°C bedeckt, wenig Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt wolkig, aber kaum Regen
Basel 9°C 13°C bedeckt, wenig Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich wolkig, aber kaum Regen
St. Gallen 6°C 10°C trüb und nassleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt wolkig, aber kaum Regen
Bern 8°C 12°C trüb und nassleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt wolkig, aber kaum Regen
Luzern 8°C 12°C trüb und nassleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt wolkig, aber kaum Regen
Genf 11°C 14°C trüb und nassleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt wolkig, aber kaum Regen
Lugano 14°C 19°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig bedeckt, wenig Regen wechselnd bewölkt
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten