Viele Paare können keine Kinder mehr adoptieren

publiziert: Donnerstag, 11. Sep 2008 / 10:01 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 11. Sep 2008 / 10:46 Uhr

Bern - Viele kinderlose Paare in der Schweiz können kein Kind adoptieren. Es ist nämlich schwieriger geworden, Kinder aus dem Ausland zu adoptieren. Die Herkunftsländer versuchen heute vermehrt, elternlose Kinder im eigenen Land unterzubringen.

Adoptionen aus dem Ausland seien zunehmend schwieriger.
Adoptionen aus dem Ausland seien zunehmend schwieriger.
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Wie in Basel an der Schweizerischen Tagung zur internationalen Adoption bekannt gegeben wurde, überstieg letztes Jahr die Zahl der Adoptionsabklärungen die Zahl der adoptierten Kinder um das Dreifache.

Seit 2005 sind die internationalen Adoptionen - entsprechend dem internationalen Trend - auch in der Schweiz stark rückläufig. Während im Jahr 2004 in der Schweiz noch 557 Kinder aus dem Ausland adoptiert wurden, waren es letztes Jahr nur noch 299 Kinder.

Kinder bei eigenen Familien

Die meisten Kinder stammten aus Äthiopien, Thailand, Indien, Kolumbien und Russland. Zudem wurden letztes Jahr 21 Kinder aus der Schweiz zur nationalen Adoption freigegeben.

Vielen Herkunftsstaaten gelinge es heute, die Kinder bei Familien im eigenen Land unterzubringen - sei es mit einer Platzierung oder einer nationalen Adoption, erklärt das Bundesamt für Justiz (BJ) die Entwicklung.

Gleichzeitig verfügten schätzungsweise 1000 Paare oder Einzelpersonen über eine provisorische Pflegeplatzbewilligung im Hinblick auf eine Adoption. Damit bleibe für zwei Drittel der Gesuchsteller der Kinderwunsch trotz Eignung ein Wunschtraum, schreibt das BJ in einem Communiqué.

(tri/sda)

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