Vitamin-D-Mangel erhöht Sterberisiko

publiziert: Dienstag, 24. Jun 2008 / 23:29 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 24. Jun 2008 / 23:56 Uhr

Washington - Mangel an Vitamin D erhöht nach einer neuen Studie erheblich das Sterberisiko. Dies gilt besonders für Herz- und Kreislauferkrankungen.

Für die Vitamin-D-Bildung im Körper ist Bestrahlung mit Sonnenlicht förderlich.
Für die Vitamin-D-Bildung im Körper ist Bestrahlung mit Sonnenlicht förderlich.
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Die Ergebnisse einer Untersuchung der Medizinischen Universität Graz wurden in der aktuellen Ausgabe des US-Magazins «Archives of Internal Medicine» veröffentlicht.

Für die Studie untersuchten die österreichischen Forscher den Vitamin-D-Gehalt im Blut von knapp 3300 Patienten mit einem Durchschnittsalter von 62 Jahren, die zwischen 1997 und 2000 im Spital waren und verfolgten ihre Fälle über mehrere Jahre hinweg.

Während der Untersuchung starben beinahe doppelt so viele Patienten aus der Gruppe mit dem niedrigsten wie Patienten aus der Gruppe mit dem höchsten Vitamin-D-Wert im Blut.

Herz-Kreislauf Erkrankungen

Besonders auffällig sei zudem der Zusammenhang zwischen dem Vitamin-Wert und Herz-Kreislauf-Erkrankungen gewesen, hiess es in dem Beitrag für das Wissenschaftsmagazin. Damit bestätigte sich erneut die wichtige Rolle von Vitamin D für den Menschen.

Bereits Anfang Juni hatte eine ebenfalls im Magazin veröffentlichte Studie der Harvard Universität einen Zusammenhang zwischen einem niedrigen Vitamin-D-Wert und der Häufigkeit von Herzinfarkten ergeben. Frühere Studien wiesen darauf hin, dass der Mangel des Vitamins auch mit Diabetes, Fettsucht und hohem Blutdruck im Zusammenhang steht.

Für die Vitamin-D-Bildung im Körper ist Bestrahlung mit Sonnenlicht förderlich, mit Hilfe der UV-Strahlen wird das Vitamin im menschlichen Körper freigesetzt. Dafür reichen zwischen zehn und fünfzehn Minuten Sonnenlicht am Tag.

(fest/sda)

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