Vogelgrippevirus hat viele regionale Varianten

publiziert: Montag, 6. Feb 2006 / 23:25 Uhr

Washington - Das auch für Menschen gefährliche Vogelgrippevirus hat sich in zahlreiche regionale Varianten entwickelt.

Das heimische Federvieh ist die wichtigste Übertragungsmöglichkeit.
Das heimische Federvieh ist die wichtigste Übertragungsmöglichkeit.
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Die Vielzahl der H5N1- Untertypen mache es schwer, geeignete Vorsichtsmassnahmen gegen eine mögliche Pandemie zu treffen. Dies schreibt ein internationales Team im Fachblatt «Proceedings of the National Academy of Sciences» vom Dienstag. Erstmals wurden die Viren 1996 im Süden Chinas isoliert.

Bisher könne niemand voraussagen, welcher der Subtypen sich einmal zu einer globalen Bedrohung für Millionen von Menschen entwickeln könnte, schreibt das Team.

Die Studie lässt auch Schlüsse über die Verbreitungswege des Virus zu. Zugvögel können den Vogelgrippeerreger demnach zwar über weite Strecken tragen und haben den Forschern zufolge bereits zu Infektionen in China, Tibet, Kasachstan, der Mongolei, Sibirien, der Türkei, Kroatien und Rumänien geführt.

Übertragung des Virus in heimischem Federvieh

Dennoch ist die Übertragung des Virus in heimischem Federvieh der Hauptgrund für die Entwicklung der regionalen Subtypen und damit die erhöhte Gefahr einer schwer kontrollierbaren Pandemie, schreiben die Autoren.

650 Vögel seien verendet, 2500 notgeschlachtet worden. Ausgebrochen sei die Krankheit am 18. Januar. Es würden weitere Untersuchungen vorgenommen. Sulaimanija liegt in der Nähe der türkischen Grenze und ist Lebensraum für zahlreiche Zugvögel.

Die Vogelgrippe breitet sich von Asien kommend in Richtung Westen aus. Seit Ende 2003 sind weltweit mindestens 86 Menschen an der Krankheit gestorben.

(smw/sda)

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