Volksabstimmung über neues KKW gefordert

publiziert: Samstag, 23. Jun 2007 / 15:48 Uhr

Böttstein - Die Aktion für vernünftige Energiepolitik der Schweiz (AVES) fordert bis spätestens 2011 eine Volksabstimmung über den Bau eines ersten neuen Kernkraftwerks. Die Delegierten verabschiedeten in Böttstein AG eine entsprechende Resolution.

Für die AVES hat der Zubau inländischer Kraftwerkskapazitäten die höchste Priorität.
Für die AVES hat der Zubau inländischer Kraftwerkskapazitäten die höchste Priorität.
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Die AVES befürworte den Bau neuer Atomkraftwerke - vorzugsweise an den bisherigen Standorten, heisst es in der Resolution. Spätestens 2011 müsse eine erste Volksabstimmung über die Rahmenbewilligung für den Ersatzbau eines KKW werden.

Weiter stellt sich die AVES hinter die vom Bundesrat zu Beginn des Jahres formulierte neue Energiepolitik. Diese sieht vor, die drohende Stromlücke mit Kernkraftwerken, Gaskombikraftwerken und mit Aktionsplänen für Energieeffizienz und erneuerbare Energien zu schliessen.

Für die AVES hat dabei der Zubau inländischer Kraftwerkskapazitäten die höchste Priorität. Seit zwei Jahren sei das ehemalige Stromexport-Land Schweiz ein Netto-Stromimporteur geworden. Neue Kapazitäten zur Stromproduktion seien deshalb von höchster Dringlichkeit.

Bereits im Juni 2006 hatte die AVES den Ersatz von drei KKW in der Grössenordnung von je 1000 bis 1600 MW gefordert. Die neuen KKW sollten die ältesten Werke (Beznau I und II, Mühleberg und schliesslich Gösgen) ersetzen und zeitlich ungefähr in einem Zehn-Jahres-Rhythmus ans Netz gehen - also etwa 2020, 2030 und 2040.

(bert/sda)

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