Volksschul-Lehrplan für Deutschschweiz

publiziert: Mittwoch, 28. Jan 2009 / 12:24 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 28. Jan 2009 / 21:29 Uhr

Bern - Im Zuge der Schulharmonisierung (HarmoS) erhalten alle Volksschulen einheitliche Lehrpläne. In der deutschen Schweiz sollen sie voraussichtlich ab Sommer 2012 gelten. Das entsprechende Projekt ist soeben in die Vernehmlassung geschickt worden.

Der neue Lehrplan orientiert sich an Kompetenzen.
Der neue Lehrplan orientiert sich an Kompetenzen.
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Wie die Erziehungsdirektoren der deutschen Schweiz mitteilten, heisst der neue Volksschul-Lehrplan in Anlehnung ans 21. Jahrhundert und die 21 Projektkantone «Lehrplan 21». Dieser umfasst elf Jahre: zwei Jahre Kindergarten und neun Jahre Schule.

Konkrete Ziele

Der neue Lehrplan orientiert sich an Kompetenzen. Er beschreibt, was alle Schülerinnen und Schüler wissen und können müssen und zwar so konkret, dass sich das Erreichen dieser Ziele auch beurteilen lässt.

Der Blick wird verstärkt auf die Anwendbarkeit von Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten gerichtet.

Keine Fächer

Der Lehrplan wird Mindesterwartungen an das Können aller Schülerinnen und Schüler festlegen und für leistungsfähigere Lernende entsprechende weitergehende Erwartungen und Angebote enthalten. Er baut auf den bestehenden Lehrplänen auf und bezieht den aktuellen Stand der fachdidaktischen Diskussion ein.

Auf den traditionellen Begriff der Fächer wird verzichtet. Der Begriff Fachbereich drücke den heute üblichen breiten Zugang der Schule zu den Phänomenen der Welt genauer aus, heisst es dazu.

Nach der Erarbeitungsphase führen die 21 Deutschschweizer Kantone den Lehrplan voraussichtlich ab Sommer 2012 ein. Das Projekt der fünf Westschweizer Kantone steht seit August 2008. Der einheitliche Lehrplan für die Romandie tritt voraussichtlich bereits im Sommer 2010 in Kraft.

(sl/sda)

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