Volle Rente für Bundesangestellte erst mit 65

publiziert: Mittwoch, 19. Jan 2005 / 14:33 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 19. Jan 2005 / 15:10 Uhr

Bern - Bundesangestellte sollen erst mit 65 statt bereits mit mit 62 Jahren die volle Rente beziehen können. Der Bundesrat bereitet auf 2007 eine Totalrevision des Pensionskassengesetzes vor.

Die Versicherten sollen keine erheblichen Verschlechterungen erleiden.
Die Versicherten sollen keine erheblichen Verschlechterungen erleiden.
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Die Landesregierung hat die Eckwerte des neuen Vorsorgeplans für die Altersvorsorge des Bundespersonals Kenntnis genommen. Die für März angekündigte Gesetzesvorlage sieht auch einen Beitrag der Bundesangestellten an die finanzielle Konsolidierung der PUBLICA vor.

Nach dem Beschluss des Bundesrates soll der Wechsel zum Beitragsprimat so vollzogen werden, dass die Versicherten gegenüber dem heutigen Leistungsprimat keine erheblichen Verschlechterungen erleiden. Gemessen an der versicherbaren Lohnsumme sollen die Arbeitgeberbeiträge mit den bisherigen Aufwendungen des Bundes vergleichbar sein.

Vorzeitige Pensionierung bleibt möglich

Geplant ist, den Versicherungsbeginn auf 25 Jahre und das technische Rücktrittsalter auf 65 Jahre zu erhöhen. Das bedeuetet, dass die Bundesangestellten die volle Rente erst mit 65 statt bereits mit 62 Jahren beziehen können.

Eine vorzeitige Pensionierung zwischen dem 60. und dem 65. Altersjahr bleibt weiterhin möglich. Damit die Pensionskasse keine Verluste erleidet, werden die Rentenkürzungen aber im versicherungsmethematisch erforderlichen Ausmass verschärft.

Verbände stehen hinter den meisten Neuerungen

Wer vorzeitig in Pension geht, kann nach wie vor eine Überbrückungsrente beziehen. Diese wird paritätisch finanziert und muss vom Versicherten nicht länger zurückbezahlt werden. Mit dem Beitragsprimat werden die bisherigen Verdiensterhöhungsbeiträge in die wiederkehrenden Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeiträge eingebaut.

Die Neuerungen werden von den Personalverbänden grundsätzlich mitgetragen. Vorbehalte gibt es allerdings gegen die Erhöhung des Rentenalters auf 65 Jahre. Die Korrekturen an der Zweiten Säule sind zusammen mit Lohnmassnahmen Teil eines personalpolitischen Gesamtpakets zur Entlastung des Bundeshaushalts.

(rp/sda)

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