Vor den deutschen Wahlen verbreiten beide Parteien Zuversicht

publiziert: Freitag, 20. Sep 2002 / 22:27 Uhr

Dortmund/Berlin - In Deutschland ist der Wahlkampf am Freitagabend offiziell beendet worden. An den Abschlusskundgebungen ihrer Parteien zeigten sich Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) und Unionskandidat Edmund Stoiber (CSU) siegessicher.

Schröder bat die Wähler vor 16 000 SPD-Anhängern um Zustimmung für eine weitere Amtszeit. Der Reformkurs der Bundesregierung dürfe nicht abgebrochen werden. Vier Jahre Rot- Grün haben unser Land nach vorne gebracht. Aber wir sind noch nicht am Ziel, betonte Schröder.

Auf die Vorwürfe gegen Justizministerin Herta Däubler-Gmelin (SPD), sie habe die Irak-Politik von US-Präsident George W. Bush mit Methoden der Nazis verglichen, ging Schröder nicht ein.

Schröder nannte die Opposition erneut regierungswillig, aber nicht regierungsfähig. Der Kanzler verteidigte seine Kritik an der Irak-Politik der USA. Genauso wie wir unsere Bündnis- und Freundschaftspflichten erfüllen, sagen wir, was wir nicht wollen. Schröder warnte erneut vor einem Militärschlag gegen Irak.

Mit scharfen Attacken auf die deutsche Justizministerin Herta Däubler-Gmelin (SPD) schloss Unions-Kanzlerkandidat Edmund Stoiber (CSU) den Wahlkampf von CDU und CSU ab. Jede Stunde, die diese unsägliche Frau im Amt ist, ist ein Schaden für Deutschland, rief Stoiber in der mit mehreren tausend Zuschauern gefüllten Max-Schmeling-Halle in Berlin. Stoiber zeigte sich fest vom Wahlsieg überzeugt: Jede Stunde bringt die Union nach vorn.

Ein Vergleich von US-Präsident George W. Bush mit Adolf Hitler schädige Deutschland nicht nur politisch, sondern auch wirtschaftlich, sagte Stoiber. Auch die amerikanische Bevölkerung beginne, die Vorgänge zu registieren.

Nach einem Bericht des Schwäbischen Tagblatts hatte die Ministerin in einer Diskussion die Irak-Politik von Bush mit den Methoden Hitlers verglichen. Däubler-Gmelin wies die Vorwürfe am Freitagabend vor Journalisten in Berlin zurück und lehnte einen Rücktritt ab.

Unter dem Jubel seiner Anhänger setzte sich der CSU-Chef nochmals von Bundeskanzler Gerhard Schröder ab. Unser Land braucht nicht Schauspielerei, sondern Kompetenz.

(sda)

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