Vorgezogene Recyclinggebühr für Altreifen

publiziert: Montag, 23. Mai 2005 / 17:02 Uhr

Bern - Der Bundesrat sieht eine Bewilligungspflicht für die Entsorgung und den Export der jährlich 55 000 Tonnen Altreifen vor.

Unternehmen haben sich für das Sammeln von Reifen bezahlen lassen, diese aber auf gemieteten Grundstücken liegen lassen.
Unternehmen haben sich für das Sammeln von Reifen bezahlen lassen, diese aber auf gemieteten Grundstücken liegen lassen.
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Wenn die Branche nicht freiwillig vorgezogene Recyclingbeiträge einführt, wird er sie gesetzlich dazu verpflichten. Die Finanzierung der Entsorgung von alten Autopneus sei nicht befriedigend gelöst, schreibt der Bundesrat zu einer Interpellation von Nationalrat Oskar Freysinger (SVP/VS).

Zudem hätten sich Unternehmen für das Sammeln von Reifen bezahlen lassen, die Pneus dann aber auf gemieteten Grundstücken liegen gelassen.

Bessere Kontrolle

Die Behörden und die Reifenbranche befürworteten deshalb eine bessere Kontrolle der Altreifenentsorgung, schreibt der Bundesrat. Sollte keine flächendeckende, markenübergreifende und kosteneffiziente Finanzierungslösung auf freiwilliger Basis zu Stande kommen, müsste der Bund eingreifen.

Gestützt auf das Umweltschutzgesetz könnte der Handel zur Erhebung einer vorgezogenen Entsorgungsgebühr beim Verkauf von Neureifen und zur kostenlosen Rücknahme von Altreifen verpflichtet werden. Diese einfache Lösung werde heute bereits beim Recycling von Glas praktiziert, schreibt der Bundesrat.

Von den jährlich 55 000 Tonnen Altreifen werden rund 19 000 Tonnen zu Gummimehl und -Granulat verarbeitet. 18 000 Tonnen werden in Zementwerken als Ersatz fossiler Brennstoffe verwertet. 14 000 Tonnen werden exportiert und 4000 Tonnen in der Schweiz nach einer Aufgummierung weiterverwendet.

(sl/sda)

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