Vorwürfe an Basler Chemiefirmen

publiziert: Donnerstag, 20. Mai 2010 / 16:11 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 20. Mai 2010 / 17:38 Uhr

Greenpeace und die Grünen Baselland werfen den Basler Chemiefirmen Novartis, Syngenta sowie der BASF-Tochter Ciba vor, Informationen verheimlicht zu haben.

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Die beiden Organisationen veröffentlichten am Donnerstag «Chemie-interne Dokumente», die laut Medienmitteilung Rückschlüsse auf die Ablagerung von Chemikalien bei den Muttenzer Deponien erlauben, welche teils im Grund- und Trinkwasser nachgewiesen wurden.

Greenpeace hatte im Jahr 2006 Deponie-typische Chemikalien in einem Brunnen der Basler Trinkwasserversorgerin Hardwasser in Birsfelden nachgewiesen.

Die kantonalen Labors von Baselland und Baselstadt schlossen damals eine Gesundheitsgefährdung aus. Die von Greenpeace vorgelegten Analysewerte zu fünf Substanzen lägen um das Hundert- bis Zehntausendfache unter den gesetzlichen Höchstwerten, hiess es damals.

«Materiallisten zugespielt»

Nun werfen die beiden Organisationen Novartis, Syngenta und Ciba vor, den Behörden eine zensierte Stoffliste zur Verfügung gestellt zu haben. Diese basiere auf «Masterlisten», deren Existenz die Industrie bisher verheimlicht habe, wie es in der Medienmitteilung heisst.

Die drei «Masterlisten», die Greenpeace zugespielt erhielt, sind im Internet unter www.totalsanieren.ch einsehbar. Novartis und Syngenta waren für eine Stellungnahme zunächst nicht erreichbar.

Am 13. Juni wird in Baselland über die Volksinitiativen «Chemiemüll sanieren» und «Trinkwasser schützen» abgestimmt.

 

(ht/news.ch)

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