WEF hat mit Aufruf zu Frieden angefangen
publiziert: Mittwoch, 26. Jan 2005 / 13:35 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 26. Jan 2005 / 13:56 Uhr

Davos - Das Weltwirtschaftsforum (WEF) 2005 in Davos hat mit einem Appell für den Frieden und die Bekämpfung der Armut begonnen. Politiker und Konzernchefs sollen darüber diskutieren, wie der Zustand der Welt verbessert werden könnte.

Die Halle des Kongresszentrums war heute voller Betriebsamkeit.
Die Halle des Kongresszentrums war heute voller Betriebsamkeit.
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Wir müssen die Herausforderungen identifizieren und diese in den Workshops und Seminarien erörtern, sagte WEF-Sprecher Mark Adams an der ersten Medienkonferenz am Forum. Nicht nur Diskussionen, sondern konkrete Vorschläge sollen aus den 200 WEF-Meetings hervorgehen.

Handlungsbedarf ortete auch Novartis-Chef Daniel Vasella, einer der Ko-Präsidenten des diesjährigen WEF. Um die Armut zu bekämpfen, müssten Regierungen, Firmen und Nichtregierungsorganisationen zusammenarbeiten, betonte er.

Pharmaindustrie in der Pflicht

Die Pharmaindustrie engagiere sich zwar bereits stark in Programmen zur kostenlosen Abgabe von Medikamenten für Bedürftige. Man kann aber immer mehr machen, sagte Vasella.

Seiner Ansicht nach ist der Frieden die wichtigste Voraussetzung für wirtschaftliche Stabilität. In diesem Zusammenhang wird etwa der Nahe Osten ein zentrales Thema des WEF sein.

Globale Themen im Zentrum

Das WEF will sich in diesem Jahr den globalen Themen widmen. Deshalb betrifft rund die Hälfte der Anlässe die globale Agenda, wie WEF-Managing-Director Ged Davis vor den Medien ausführte. Die übrigen Panels thematisieren die Geschäftswelt, die Wissenschaft und die Kultur.

Wie in den vergangenen Jahren wird auch die diesjährige Ausgabe des WEF scharf von Polizei und Militär bewacht. Den 2250 Teilnehmern aus 96 Ländern stehen maximal 5500 Armeeangehörige gegenüber. Das sind 800 mehr als letztes Jahr.

(fest/sda)

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