WHO erweitert Reisewarnung wegen SARS

publiziert: Donnerstag, 8. Mai 2003 / 18:57 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 8. Mai 2003 / 19:32 Uhr

Genf - Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat ihre Reisewarnung wegen der Ansteckungsgefahr mit der Lungenkrankheit SARS auf Taipei, die Hauptstadt Taiwans, ausgedehnt. Auch vor Reisen in die chinesischen Provinzen Tianjin und Innere Mongolei warnte die WHO.

Taipei.
Taipei.
Wir empfehlen die Verschiebung aller Reisen nach Taipei, Tianjin und die Innere Mongolei, die nicht unerlässlich sind, sagte David Heymann, WHO-Direktor für Infektionskrankheiten, in Genf. Die Reisewarnung für Hongkong, Peking und die chinesischen Provinzen Guangdong und Shanxi bleibe bestehen.

Die SARS-Epidemie breite sich in China weiter aus. Es seien dort vor allem Schutzmassnahmen in Spitälern nötig. Das Gesundheitspersonal müsse darin ausgebildet werden.

Heymann erklärte zehn Länder für SARS-frei: Schweiz, Brasilien, Grossbritannien, Irland, Kuwait, Rumänien, Spanien, Südafrika, Thailand und Vietnam. In diesen Ländern habe es seit 20 Tagen - der zweifachen maximalen Inkubationszeit von zehn Tagen - keine neuen Fälle gegeben.

Bei den weltweit rund 7000 bekannten Ansteckungsfällen starben bislang 495 Menschen. Das Schwere Akute Atemwegsyndrom (SARS) hat sich bereits in 29 Länder ausgebreitet.

Die Welttourismusorganisation warnte derweil vor einer übertriebenen Reaktion auf die Ausbreitung der lebensgefährlichen Lungenkrankheit SARS. In manchen Ländern habe die Angst vor SARS das Ausmass einer Hysterie angenommen.

In zahlreichen asiatischen Ländern wie Indien, Indonesien oder Thailand blieben die Touristen weg, obwohl es dort kaum Fälle von SARS gegeben habe, betonte die Organisation in einer in Madrid veröffentlichten Stellungnahme. In vielen anderen Staaten sei die Epidemie unter Kontrolle.

(bert/sda)

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