Wakkerpreis geht 2003 an Sursee
publiziert: Samstag, 6. Sep 2003 / 14:30 Uhr

Sursee - Als erste Luzerner Gemeinde hat die Stadt Sursee den Wakkerpreis erhalten. Sie habe mit wegweisenden Bauten den historischen Kern vor der Musealisiserung bewahrt und den Siedlungsraum aufgewertet, heisst es in der Begründung.

Der "Stadthof" des Tessiner Achitekten Luigi Snozzi.
Der "Stadthof" des Tessiner Achitekten Luigi Snozzi.
Der Stadt Sursee sei es gelungen, die Stadtentwicklung in eine qualitative Richtung zu lenken, sagte der Präsident des Schweizer Heimatschutzes (SHS), Caspar Hürlimann. Besonders lobenswert sei die Förderung zeitgemässer Architektur mittels Wettbewerb und die unabhängige Stadtbildkommission.

Die Auszeichnung sei aber, so Hürlimann in seiner Laudatio, auch Verpflichtung, den eingeschlagenen Weg beispielhaft weiterzugehen. Wer auf den Lorbeeren sitzen bleibt, trägt sie am falschen Ort.

Der mit 20 000 Franken dotierte Wakkerpreis wird vom SHS seit 1972 jährlich einer politischen Gemeinde verliehen. Anfänglich stand die Erhaltung historischer Ortsbilder im Zentrum. Inzwischen geht es um Entwicklung und Aufwertung von Ortsbildern. Nach Uster ZH und Turgi AG kam zum dritten Mal eine Gemeinde der Agglomerationslandschaft des Mittellandes zum Zug.

Sursee erlebte seit den fünfziger Jahren ein starkes Wachsum. Eine unkontrollierte Entwicklung liess die Baukultur auf der Strecke bleiben. Dazu kam die schleichende Auszehrung der Altstadt.

In den achtziger Jahren begann die Stadt, das Steuer herumzureissen. Man liess ein Verkehrskonzept und Lösungen für den städtischen Grünraum erarbeiten. Mit einer konsequenten Wettbewerbspolitik gelang es, die Qualität der Architektur zu steigern.

Damit wurde Sursee zu einem Schrittmacher im Sachen Stadtplanung und Stadtgestaltung. In den letzten Jahren entstanden in Sursee unter anderem bemerkenswerte Bauten von Luigi Snozzi, Theo Hotz, Daniele Marques sowie Andi Scheitlin und Marc Syfrig.

Der Luzerner Bildungs- und Kulturdirektor Anton Schwingruber würdigte die Leistung Sursees ebenfalls. Die Stadt habe die Chance genutzt und damit Heimat neu geschaffen.

(rr/sda)

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