Klage von 1,5 Mio. Frauen

Wal-Mart im Visier der US-Justiz

publiziert: Montag, 6. Dez 2010 / 23:18 Uhr / aktualisiert: Montag, 6. Dez 2010 / 23:44 Uhr
Die Frauen werfen Wal-Mart vor, sie bei Bezahlung und Beförderung regelmässig benachteiligt zu haben.
Die Frauen werfen Wal-Mart vor, sie bei Bezahlung und Beförderung regelmässig benachteiligt zu haben.

Washington - Im möglicherweise grössten Gerichtsverfahren der US-Geschichte wegen der Diskriminierung von Frauen steht ein Showdown bevor. Das Oberste Gericht des Landes will eine Sammelklage von rund 1,5 Mio. aktuellen und ehemaligen Mitarbeiterinnen von Wal-Mart prüfen.

Die Frauen werfen der weltgrössten Supermarkt-Kette vor, sie bei Bezahlung und Beförderung regelmässig benachteiligt zu haben. Wal-Mart hatte das Gericht im Sommer angerufen und den Stopp der Sammelklage beantragt, die im April von einer unteren Instanz zugelassen worden war.

Als Grund gab Wal-Mart an, dass die Anschuldigungen zu unterschiedlich seien, um sie in einem einzigen Sammelklagen-Verfahren zu behandeln. Wal-Mart könnte in dem Verfahren eine milliardenschwere Strafe drohen.

Die Anhörungen vor dem Obersten Gericht dürften im März beginnen. Eine Entscheidung wird für Ende Juni erwartet. Der Entscheid zur Prüfung der Klage fiel am Montag. Der Rechtsstreit hat seinen Ursprung in einer Klage von sieben Frauen aus dem Jahr 2001. Ihr schlossen sich nach und nach mehr Frauen an.

Das in Bentonville im Bundesstaat Arkansas beheimatete Unternehmen bestreitet, Personen auf Basis des Geschlechts benachteiligt zu haben.

(fest/sda)

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