Waldbrände auf Sardinien und Korsika - drei Festnahmen

publiziert: Samstag, 25. Jul 2009 / 13:45 Uhr / aktualisiert: Samstag, 25. Jul 2009 / 21:38 Uhr

Rom/Paris - Auf den Mittelmeerinseln Sardinien und Korsika wüten weiterhin schwere Waldbrände. In der korsischen Stadt Bastia nahm die Gendarmerie nach einem anonymen Hinweis drei mutmassliche Brandstifter fest.

Die Flammen auf Sardinien wurden von heissen Südwinden angefacht.
Die Flammen auf Sardinien wurden von heissen Südwinden angefacht.
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Zwei von ihnen im Alter von 21 und 24 Jahren sollen in der Nacht zu Freitag heftig gefeiert und anschliessend auf dem Heimweg gezündelt haben, berichtete der Radiosender France Info.

Das grösste Feuer, das bei Aullène auf einer Fläche von rund 30 Quadratkilometer wütete, könnte allerdings von einer defekten Hochspannungsleitung verursacht worden sein, wie französische Medien berichteten. Die Flammen näherten sich bedrohlich dem Ort.

5000 Hektaren Land vernichtet

Den Busch- und Waldbränden sind auf Korsika insgesamt bereits mehr als 5000 Hektaren Land zum Opfer gefallen.

Die Feuerwehr kämpfte mit 700 Mann und 13 Löschflugzeugen gegen die Feuersbrunst. Wegen der starken Winde und der Hitze warnten die Rettungskräfte allerdings vor der Hoffnung auf schnelle Erfolge.

In Sardinien gehen die Ermittler ebenfalls davon aus, dass mehrere Feuer gelegt wurden. Im Norden der Insel loderten noch grossflächige Wald- und Buschbrände. Zur Bekämpfung setzten die Behörden mehrere Löschflugzeuge und acht Helikopter ein.

Kinder-Zeltlager evakuiert

Auch in anderen Gebieten Südeuropas kämpften Feuerwehrleute weiter gegen Wald- und Buschbrände an, die sich in den vergangenen Tagen mitten in der Hauptferienzeit ausgebreitet hatten.

In Spanien, wo landesweit mehr als 17'000 Hektar Land verbrannten, meldeten die Behörden jedoch eine Entspannung der Lage. In der am stärksten betroffenen Provinz Aragón waren von sieben Bränden einer gelöscht und fünf weitere unter Kontrolle.

In Griechenland konnte die Feuerwehr mit Hilfe von Löschflugzeugen einen Buschbrand nahe der südkretischen Hafenstadt Ierapetra unter Kontrolle bringen. Ein Kinder-Zeltlager musste vorübergehend evakuiert werden. Ursache des Feuers waren möglicherweise Hitze und Trockenheit.

(tri/sda)

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